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Inhalt der Ausgabe 02/2007

Editorial

Sanierung von Grundwasserverunreinigungen – Notwendig und mit verhältnismäßigem Mitteleinsatz möglich?

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Altablagerungen

Quantitative Abschätzung des Kohlenstoffgehaltes von technogen geprägten Böden der Altablagerungen

Der Gesamt-Kohlenstoff (TC) setzt sich aus der gesamten anorganischen (TIC) und der gesamten organischen Teilfraktion (TOC) zusammen. Beim TOC ist insbesondere in Böden aus Altablagerungen und generell bei urban, gewerblich, industriell und montan überformten Flächen (Stadtböden) zu unterscheiden zwischen der Fraktion des gesamten organisch-humusbürtigen Kohlenstoffs (TOChumus) als Produkt der Humifizierung und der Fraktion des gesamten organisch-technogenen Kohlenstoffs (TOCtech) als Resultat der Beimengung technogener Substrate wie beispielsweise Kohleprodukte, Aschen, Hausmüll oder Schlämme. Wird zwischen TOChumus und TOCtech nicht unterschieden, führt dies häufig zu fehlerhaften Interpretationen bei der Bewertung der wasser- und stoffhaushaltlichen Eigenschaften von Stadtböden.

Grundwassersanierung

Feldtesterfahrungen zur Anwendung der DNBA (Dynamisierte Natural Bio-Attenuation) zur Prozessoptimierung: Standort RÜTGERS Chemicals AG, Hanau

Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse zweier Feldversuche mit den Verfahren iSOC® und Bio-Air-Sparging, die in benachbarten Versuchsfeldern auf dem Standort der RÜTGERS Chemicals GmbH in Hanau getestet wurden, hinsichtlich einer prozessoptimierten Anwendung zur Anregung des mikrobiologischen Schadstoffabbaus verglichen. Die Versuche wurden hinsichtlich der erfolgten Schadstoffreduktion der Parameter PAK, HAK, BTEX und MKW, der Erhöhung der Elektronen-Akzeptoren und der Verteilung/Ausbreitung des eingebrachten Sauerstoffs ausgewertet.

Hydraulische Sanierung eines Grundwasserschadens mittels Dränagestollen erfolgreich abgeschlossen

Das Konzept der „Sanierungsorientierten Wasserhaltung“ wurde für den Vortrieb eines Schnellbahntunnels durch einen kontaminierten Kluftgrundwasserleiter unterhalb einer Deponie entwickelt. Es basiert auf einem wasserdichten Pilotstollen mit beidseitig angeordneten Entwässerungsbohrungen, der unterhalb des projektierten Tunnels liegt. Dieser spezielle Entwässerungsstollen ermöglicht es, die notwendige Grundwasserabsenkung zeitlich und räumlich zu steuern, kontaminiertes Grundwasser selektiv zu fassen, den Tunnel anschließend ohne Beeinträchtigung durch kontaminiertes Wasser im dränierten Gebirge aufzufahren und Grundwasserschäden zu sanieren. Auf Grundlage dieses Konzeptes wurde der Tunnel unterhalb der Deponie aufgefahren und ein Grundwasserschaden infolge Deponiesickerwasser erfolgreich beseitigt.

Monitored Natural Attenuation

Sensitivitätsanalyse von Natural Attenuation anhand analytischer Transportmodelle

Das hier beschriebene Pilotprojekt hat zum Ziel Monitored Natural Attenuation (MNA) als alternative und innovative Sanierungsstrategie auf einem Teeröl verunreinigten Standort anzuwenden. Für die Bewertung von MNA als alternative Sanierungsstrategie wurde der Transportweg verschiedener organischer Schadstoffe im Grundwasserleiter beispielhaft modelliert. Anhand eines analytischen Schadstofftransportmodell wurde die Stationarität der Schadstofffahne untersucht und mit Hilfe der Centerline-Methode die biologischen Abbauraten 1. Ordnung bestimmt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass mit dem Abbaumodel 1. Ordnung lediglich eine erste grobe Abschätzung des biologischen Abbaus möglich ist und Vorhersagen über den biologischen Abbau nicht getroffen werden können.

Bodenschutz

Stellungnahme des ITVA zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für den Bodenschutz und zur Änderung der Richtlinie 2004/35/EG vom 22.09.2006

Der Ingenieurtechnische Verband Altlasten e.V. (ITVA) begrüßt das Vorhaben der EU-Kommission, mit einer Bodenschutzstrategie und einer EU-Bodenschutzrahmenrichtlinie einen gemeinsamen Rahmen für Maßnahmen zum Schutz, zur Erhaltung und zur Wiederherstellung von Böden zu schaffen. Der ITVA verfolgt die Entwicklung mit großem Interesse und möchte die Anregungen aus dem Kreis seiner Mitglieder in das weitere Beratungsverfahren einbringen. Das Bundes-Bodenschutzgesetz vom 17.03.1998 hat sich bewährt und bildet einen ausreichenden Rechtsrahmen für den Umgang mit schädlichen Bodenveränderungen und Altlasten in Deutschland. Bezogen auf den europäischen Rechtsrahmen kann eine europäische Bodenrahmenrichtlinie dazu beitragen, sowohl gleiche Umweltstandards als auch gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Mitgliedsstaaten zu schaffen. Überdies scheint eine Bodenrahmenrichtlinie geeignet, den erforderlichen Rechtsrahmen für den Umgang mit verunreinigten Böden auch in solchen Mitgliedsstaaten zu schaffen, bei denen bislang hier nur auf Regelungen des Abfallrechts oder sogar des Strafrechts zurückgegriffen werden konnte. Einer Ausweitung abfallrechtlicher Regelungen auf unbewegliche Sachen allein deshalb, um so die erforderlichen Eingriffsbefugnisse für die Sanierung verunreinigter Grundstücke zu schaffen, bedürfte es dann nicht.

Altlastenerfassung

Aufbau eines Katasters potenziell kontaminierter Flächen in Vietnam

Der Aufbau eines Katasters potenziell kontaminierter Flächen in Vietnam wird von deutscher Seite durch Knowhow-Transfer massiv unterstützt. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Projekt werden die Kenntnisse und Erfahrungen über die Vorgehensweise bei der Erfassung (potenziell) kontaminierter Flächen auf die Übertragbarkeit auf vietnamesische Verhältnisse systematisch überprüft und an Fallbeispielen erprobt. Im (vorläufigen) Ergebnis des Projektes kann festgehalten werden, dass trotz der schwierigen politischen Rahmenbedingungen eine den deutschen Standards entsprechende Erfassungsarbeit geleistet werden kann. Archivquellen, Karten und Luftbilder sind auch in Vietnam vorhanden und lassen sich zur Rekonstruktion der Nutzungsgeschichte umweltrelevanter Standorte auswerten.

Service

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