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Inhalt der Ausgabe 03/2014

Editorial

Fracking – Chance oder Risiko?

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Biokohle

Auswirkungen von Biokohle-Substraten und Biokohle auf Bodenparameter und Pflanzenwachstum MKW- und PAK-kontaminierter Böden

Es werden Ergebnisse zum Einsatz von Biokohlesubstraten aus Parzellenversuchen mit kontaminierten Böden im Rahmen des Verbundforschunsprojektes LaTerra vorgestellt: Ein Parzellenversuch mit einer PAK-Kontamination einer ehemaligen Teerpappenfabrik sowie eine MKW-Kontamination eines ehemals militärisch genutzten Standortes. An beiden Standorten wird der Einfluss der Zugabe eines Biokohlesubstrats (Kompost + Biokohle) sowie Biokohle allein auf das Schadstoffverhalten, die Entwicklung ausgewählter physikalischer, physikalisch-chemischer und chemischer Bodenparameter einschließlich Nährstoffdynamik und Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum in einer Fruchtfolge mit Mais-Winterroggen-Senf dargestellt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse von Elutionsversuchen mit Bodenmaterial der Parzellenversuche präsentiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Biokohlesubstrate mit zunehmender Anwendungsdauer einen signifikant positiven Einfluss auf das Pflanzenwachstum aller Parzellen haben. Der MKW-Abbau wird beschleunigt sowie die Bioverfügbarkeit der PAK-Kontamination signifikant verringert.

Bauleitplanung

Altlasten und Bauleitplanung

Gesundheit und Sicherheit sind ein Herzstück der Bauleitplanung. Gemeinden haben deshalb die Amtspflicht, Gesundheitsgefährdungen ihrer Bürger zu verhindern, die aus Altlasten resultieren. Sonst droht sowohl die Nichtigkeit des Bebauungsplans als auch Schadensersatz wegen Amtshaftung. Der Beitrag gibt nicht nur die einschlägige Rechtsprechung und Rechtslehre wieder, sondern erklärt auch die zu verwendenden Planzeichen. Er schließt mit einem Plädoyer für das „Baurecht auf Zeit“.

Thermodesorption

Thermodesorption, eine bewährte Sanierungstechnologie für kontaminierte Böden und Schlämme – ein Überblick

Mit dem Begriff Thermodesorption wird eine ganze Reihe von entweder direkt oder indirekt befeuerten (beheizten) Verfahren zur Behandlung mineralischer Abfälle angesprochen. Allen gemeinsam ist dabei, dass der Schadstoff, häufig unter dem Einsatz eines Unterdruckes, bzw. auch Vakuums, in die Gas-, bzw. Dampfphase übergeführt wird, um entweder rückgewonnen (Destillationstyp), oder aber nachverbrannt zu werden. Die Autoren geben aus ihrer langjährigen und teilweise internationalen Erfahrung einen Überblick über die weltweit eingesetzten Bauformen und Verfahrensprinzipien sowie auch über die gemeinhin auftretenden technischen Probleme. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Behandlung von quecksilberkontaminiertem Böden sowie Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie, bzw. werden Verfahren zur Behandlung von radioaktiv kontaminierten Böden kurz angesprochen. Dabei wird insbesondere auf die Anlage zur Behandlung der Chemischen Fabrik Marktredwitz und dazugehörige vergleichende Test in verschiedenen Technikumsanlagen eingegangen und die technischen Möglichkeiten der direkt und indirekt befeuerten Thermodesorption werden aufgezeigt. Im Bereich radioaktiver mineralischer Abfälle werden Hochtemperaturverfahren zur Behandlung hochgradig mit Cäsium kontaminierter Böden sowie der Dampfreformierungsprozess THOR vorgestellt.

Tagungen

ITVA-Symposium 2014 in Fulda – Barock trifft Altlasten!

Die Dom- und Barockstadt Fulda empfing die Gäste zum diesjährigen ITVA-Symposium mit neugieriger Frühlingssonne und im Schlosspark mit sprießenden Frühlingsblühern – ein perfektes Postkartenmotiv. Der Mitveranstalter der diesjährigen Veranstaltung war die HIM-ASG, ein starker lokaler Partner und nicht nur in Hessen ein Schwergewicht in der Fachszene. Beide Veranstalter machten ihrem Ruf alle Ehre, das Symposium 2014 konnte auf ganzer Linie überzeugen – schon an dieser Stelle ein großes Kompliment und Dankeschön an alle Beteiligten.

Ausschreibungshinweise

Ausschreibungshinweise für Kampfmittelräumarbeiten

Die Gesamtausgabe der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) liegt seit Oktober 2012 vor und wurde zeitnah für öffentliche Auftraggeber verbindlich eingeführt. Diese Gesamtausgabe enthält erstmalig auch die Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) Kampfmittelräum arbeiten – DIN 18323. Auch wenn Kampfmittelräumarbeiten selbst keine Bauleistungen sind, sind sie als Baunebenleistung vergleichbar etwa mit Wasserhaltungsarbeiten – für die Ausführung von Bauleistungen teilweise unentbehrlich und wurden folgerichtig in das System VOB integriert.

ITVA

ITVA-Mitteilungen

+++ Altlastensymposium 2015 Call for Papers +++ Regionalgruppen +++ Wir begrüßen neue Mitglieder +++ Wir gratulieren +++

Service

altlasten news

+++ XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: 24. bis 27. August 2014 Fachkongress Arbeitsschutz Aktuell – das Präventionsforum: 27. bis 29. August 2014 Fachmesse Arbeitsschutz Aktuell: 25. bis 28. August 2014 +++ RAL Gütegemeinschaft Abbrucharbeiten hat ihre Güte- und Prüfbestimmungen überarbeitet +++ Umweltbundesamt hat neue Präsidentin +++ Hendricks beruft neues Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt +++ Allianz für die Fläche: Auslobung des NRW-Bodenschutzpreises 2014 +++ Energieberg Georgswerder geöffnet +++ Keine Einschränkung beim Umweltschutz durch TTIP – Investitionsschutzabkommen wird abgelehnt +++ Neues von UMWELTdigital.de +++

Veranstaltungsvorschau

 

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