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Inhalt der Ausgabe 02/2015

Inhalt

Inhaltsverzeichnis/Impressum

Aufsätze

Ir habet wol vernomen daz.
Erfahrung und Vermittlung im Eneasroman Heinrichs von Veldeke.

Der ‘Eneasroman’ Heinrichs von Veldeke steht im Selbstverständnis eines weitererzählenden Übersetzens tradierter Wissensbestände und damit im Auftrag, Altes zu verwahren, aber zugleich im neuen Kontext verständlich werden zu lassen und dabei zu unterhalten und zu belehren. Eine derartige Forcierung von Geschichtlichkeit setzt zum einen Vorkenntnisse beim Rezipienten voraus, zum anderen muss das zu übermittelnde Wissen durch Quellen und Zeugen abgesichert werden. Die Legitimation der Inhalte und die gelingende oder misslingende Vermittlung derselben während verschiedener dialogischer Situationen spielt der Roman sowohl auf der Ebene des Erzählens als auch auf der der Erzählung durch.

Traumaerzählungen im Parzival. Ein Versuch.

Wolframs von Eschenbach ‘Parzival’ führt mehrfach andauernde und immer wieder aufbrechende seelische Verwundungen vor, die durch Krieg und Gewalt verursacht werden. Der Beitrag diskutiert, ob es möglich ist, einen Erzählkern zu bestimmen, der (scheinbar anachronistische) Vorstellungen von Trauma mit Figuren wie Orgeluse, Herzeloyde, Gurnemanz und der Gralsgesellschaft um Anfortas verbindet. Solche ‘Traumaerzählungen’ sind Teil eines kulturellen Modells von Trauma, das sich in mittelalterlicher Literatur findet. Sie werden im Kontext historischer Emotionsforschung, historischer Semantik und Dis/ability History untersucht.

This earth, this land, this island…

The essay conjoins two things that may be considered to be unusual bedfellows: first, a rigorous etymological analysis of the word ‘earth’ (and its difference from the apparent cognate, ‘land’) as it is used in Shakespeare’s plays, especially Richard II, and, second, an investigation of the role of the concept in the context of South Africa as a place in which settlers and the indigenous population struggled variously over land and earth as the fundamental materials of sustenance, place and identity. Our analysis is conceptual and literary, not historical or political. The connection that we trace between the concepts is allusive and suggestive rather than causal, stemming from the contingency of a mediating text, the “Robben Island Shakespeare” that was signed by some 34 prisoners on Robben Island who were Mandela’s companions in the mid to late 1970s.

Sir William Jones and Romantic Poetics

The Welsh poet and Orientalist Sir William Jones (1746-1794), whose poems were several times reprinted during the early nineteenth century, was not only the explorer of the family of Indo-European languages and pioneer of comparative religious studies. Fluent in thirteen languages, with a working knowledge of twenty-eight others, and a judge of the High Court at Calcutta, he had first-hand knowledge of Eastern cultures, which informed both his practice of poetry (mostly in translations of Eastern authors) and his Preromantic poetics. In the same vein as (but with much more original knowledge than) Lowth and Herder, who had never lived in the East, Jones insisted on a variety of legitimate “schools” challenging the monopoly of the “one true school” of the Classical Tradition of Greece and Rome.

‘If Armageddon’s on …’: British writers and the outbreak of the First World War

Well before the onset of the First World War, British writers had been ambivalent about the growing tensions between Britain and Germany. When the war broke out such ambivalence was at once reflected in the response of those soldier poets who would become known as the war poets. This paper argues that the conventional narrative of the literature of the Great War needs to be revised to take fuller account of the conflicted attitudes and responses of poets such as Charles Hamilton Sorley, Wilfred Owen and, in particular, Rupert Brooke. Brooke’s attitude to the prospect of fighting against Germany is too often oversimplified by those critics who assume that his sonnet sequence ‘1914’ says all that needs to be said about his views, which went beyond simple patriotism and an eagerness to fight and die for England.

Natur als Kulturraum – Natur als Landschaft
Zu Boccaccios Schrift De montibus sowie Bemerkungen zu Texten von Petrarca und Enea Silvio Piccolomini

Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Problem der Landschaftsbeschreibung in Texten von Boccaccio, Petrarca und Enea Silvio Piccolomini. Was Boccaccios Kompendium De montibus angeht, so werden hier die einzelnen Naturphänomene im Prinzip in Hinsicht auf ihre historische und mythologische Relevanz, so wie sie sich aus den antiken Quellen ergibt, dargestellt; nur in Ansätzen lässt sich eine Sensibilität für die äußere Schönheit der Naturerscheinungen verspüren; die Natur wird als Kulturraum gesehen und nicht in ihrer ästhetischen Schönheit als Landschaft wahrgenommen.

Kleinere Beiträge

Evaluating Collaborators

In Shakespeare’s lifetime seven plays were spuriously ascribed to him, all reprinted in the third Folio (1664). Since the early 19th century over 30 collections of such ‘apocryphal’ plays have appeared, a miscellaneous ragbag assembled on the feeblest justification. A new collection, edited by Jonathan Bate and Eric Rasmussen, appears under the commercial auspices of the Royal Shakespeare Company, entitled Collaborative Plays, as if to satisfy two market openings. But the majority of the plays included here are neither collaborative nor remotely connected with Shakespeare.

Für eine Weltausstellung gerüstet – Baudelaires “Méthode de critique” von 1855

Die gleichzeitige Darbietung in Paris von Exponaten aus einer Vielzahl von Ländern bietet dem Dichter-Kritiker Baudelaire den Anlass, sich mit angemessener Einschätzung von jeglicher Art von Kunst theoretisch auseinanderzusetzen. So entsteht “Méthode de critique”, das Eingangskapitel seines Aufsatzes “Exposition universelle – 1855 – Beaux-Arts.” Baudelaire hat schon ein Jahrzehnt lang in seinen kunstkritischen Schriften immer wieder Neuland betreten. Um seine jetzige Auffassung darzulegen, bedient er sich, seine Gedanken umschließend, nachdrücklicher als sonst einer religiösen Ausdrucksweise, die bisher zu wenig besprochen wurde.

Besprechungen / Allgemeines

Buch und Buchhandel in Zahlen 2014. Ed. Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. Frankfurt am Main: MVB, 2014.

Stabilität ist der Leitbegriff, der die aktuelle Ausgabe – es ist seit 1952 inzwischen die 62. − von Buch und Buchhandel in Zahlen durchzieht. Nicht nur die Umsätze auf dem deutschen Buchmarkt sind stabil geblieben, sondern das Buch hat sogar gegenüber seinem Herausforderer, dem E-Book, unerwartet an Boden gutgemacht, was wiederum dem stationären Buchhandel Marktvorteile gegenüber dem Internet-Handel verschafft hat.

Populäre Kriegslyrik im Ersten Weltkrieg. Ed. Nicolas Detering, Michael Fischer, Aibe-Marlene Gerdes (Populäre Kultur und Musik, 7).

Während avantgardistische Strömungen wie der Expressionismus und Dadaismus gut erforscht sind, hat die populäre Massenlyrik, die Gelegenheitsdichtung aus der Zeit des Ersten Weltkriegs bisher weniger Beachtung gefunden. Dabei gehörte sie zum wirkmächtigsten Teil der Kriegsliteratur. Die populäre Kriegslyrik des Ersten Weltkrieges war ein Genre, das sich von der Lyrik des Fin-de-siècle und von dessen Subjektivität und ‘Dekadenz’ bewusst abgrenzte. Es suchte vor allem wieder an Traditionen wie die Dichtung der Befreiungskriege anzuknüpfen. Zwar nutzten einige Texte auch komplexere und experimentellere Formen, die von Einflüssen der Moderne zeugen.

The New Oxford Book of War Poetry. Chosen and edited by John Stallworthy. Oxford: Oxford University Press, 2014.

When you hear the phrase ‘war poetry’, what springs to mind? Most likely the sort of poetry which rose to prominence during the First World War: morally disgusted apostrophes directed at the society which allowed the disaster to take place, appalled descriptions of the physical consequences of warfare, evocations of confusion, hopelessness etc. Such poetry, though, can only be brought off by an eye-witness. The stay-athome poet, who knows no more of war personally than the reader, has difficulty with them. After all, his only claim on our attention is that he has greater powers to feel a widely acknowledged evil more sharply than we do – something we are bound to suspect as an imposition.

Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur. Ed. Horst Lauinger. Zürich: Manesse, 2014.

Der Erste Weltkrieg markiert nicht nur für die politische Ereignisgeschichte des 20. Jahrhunderts, sondern auch für die europäische und außereuropäische Literatur einen bedeutenden Einschnitt. Für zeitgenössische wie heutige Leser bieten Anthologien eine wichtige Möglichkeit, sich in der Vielzahl von Neuerscheinungen zu orientieren, erste Schneisen zu schlagen durch die Menge literarischer Werke, die diesen Initialkonflikt des ‘kurzen’ 20. Jahrhunderts begleitet, reflektiert und verarbeitet haben.

Richard Toye: The Roar of the Lion. The Untold Story of Churchill’s World War II Speech. Oxford: Oxford University Press, 2013.

Es hat sich eingebürgert, Winston Churchills rhetorische Leistung im Zweiten Weltkrieg mit den berühmten Worten zusammenzufassen, die Ed Murrow, der Studioleiter des CBS-Büros in London während der Kriegsjahre, später so formulierte: “Churchill mobilisierte die englische Sprache und schickte sie in die Schlacht, um seinen Landsleuten festen Halt zu geben und die Europäer zu ermutigen, auf die sich die lange Nacht der Tyrannis gesenkt hatte.” Noch die Verleihungsurkunde zum Literaturnobelpreis, 1953, ehrte Churchill unter anderem “für seine brillante Redekunst in der Verteidigung hoher menschlicher Werte.”

Hans-Heino Ewers: Literaturanspruch und Unterhaltungsanspruch. Studien zur Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur im späten 20. und frühen 21. Jahr - hundert. Frankfurt a.M.: Peter Lang Edition 2013 (Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie – Geschichte – Didaktik, 85). 393 S.

Hans-Heino Ewers, weltweit renommiertester Forscher im Bereich aktueller deutscher Kinder- und Jugendliteratur, legt mit Literaturanspruch und Unterhaltungsabsicht einen Sammelband vor, der eine Gesamtschau seiner wesentlichen Einzelpublikationen bietet. Als Koryphäe auf seinem Gebiet kommt Ewers weitestgehend zu Recht sehr selbst bewusst daher und beansprucht, so zeigt sich schnell, die Deutungshoheit für alle Entwicklungen, die sich im literarischen Feld der Kinder- und Jugendliteratur in den letzten 60 Jahren vollzogen haben.

Dietrich Helms / Sabine Meine (Hg.): Amor docet musicam. Musik und Liebe in der Frühen Neuzeit. Hildesheim / Zürich / New York: Olms 2012 (Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, 67). 399 S.

Der Band versammelt 18 Beiträge zum Verhältnis von Musik und Liebe im frühneuzeitlichen Denken, die auf eine Tagung in Osnabrück im Jahre 2009 zurückgehen. Entgegen aufgrund des wenig fokussierenden Titels möglicherweise aufkommenden Befürchtungen sei gleich gesagt, dass dieses Buch ein durchaus wohlumrissenes Problemfeld in äußerst anregender Weise bearbeitet und präsentiert.

Klaus W. Hempfer / Anita Traninger (Hg.): Der Dialog im Diskursfeld seiner Zeit. Von der Antike bis zur Aufklärung. Stuttgart: Steiner 2010 (Text und Kontext, Bd. 26). 374 S., Ill.

Interessanterweise zeigt das Umschlagbild der von Klaus W. Hempfer und Anita Traninger herausgegebenen Tagungsakten eine Szene, in der es gerade nicht um den Dialog geht, den der Band fokussiert. Denn nicht der Dialog als literarisch-expositorische Gattung ist das Sujet des abgebildeten Gemäldes “Susanna e i vecchioni” (1517) von Lorenzo Lotto, sondern ein Dialog, der einer Erzählung angehört, mithin der Moment, in dem sich die biblische Narration des Dialogs als Redeform bedient.

Barbara Kleiner / Michele Vangi / Ada Vigliani (Hg.), Klassiker neu über setzen / Ritradurre i classici. Stuttgart: Steiner 2014 (Villa Vigoni im Gespräch, 8). 148 S.

“Klassiker” sind Texte, denen zum Fortbestand einer sprachlichen bzw. kulturellen Gemeinschaft eine “kanonische”, d.h. eine exemplarische Bedeutung zugeschrieben wird, die es zu bewahren und von Generation zu Generation zu übermitteln gilt. Dazu gehört, dass ein Text, der als “klassisch” erklärt wird, mit der größtmöglichen Sorgfalt, genauso wie ein heiliger Text, übertragen wird, damit sein Anspruch auf überzeitliche Gültigkeit auch über seinen eigenen Sprachraum hinaus gewährleistet wird.

Gudrun Rath: Zwischenzonen. Theorien und Fiktionen des Übersetzens. Wien / Berlin: Turia + Kant, 2013, 219 S.

1998 wird der ‘Translation Turn’ von Susan Bassnett und André Lefevere ausgerufen und die Übersetzung damit zu einem schillernden kulturwissenschaftlichen Begriff. Unter Übersetzung aus dieser Perspektive versteht man nicht mehr nur den Übertragungsprozess von einer Sprache in eine andere, sondern ebenso kulturelle Beziehungen, in denen im übertragenen Sinne ein Verhältnis von Original und Kopie zu bestehen scheint. Das für theoretische Überlegungen anregende Potential dieser Metapher hat sich in zahlreichen Publikationen niedergeschlagen, die die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs und seine wissensgeschichtliche Entwicklung jedoch nicht selten stark aus den Augen verlieren.

Jürgen von Stackelberg: Basso continuo. Übersetzungsgeschichte und Übersetzungskritik. Essen: Bachmann 2013 (Studia Comparatistica, 1). 465 S.

‘Scientia sub exemplo militat’ – dieser Francis Bacon zugeschriebene Satz ließe sich dem vorliegenden Band der Reihe Studia Comparatistica als Motto voranstellen, der fünfzig verstreute Beiträge des Romanisten und Komparatisten Jürgen von Stackelberg zur literarischen Übersetzung versammelt. Dem Autor geht es nämlich weder um die umfassende Gesamtdarstellung noch um den großen theoretischen Entwurf, sondern er fügt zahlreiche beeindruckende Einzelbeobachtungen zu einem bunten Reigen von Lehrstücken zur literarischen Übersetzung zusammen.

Besprechungen / Germanisch und Deutsch

Das Geheime Consilium von Sachsen-Weimar-Eisenach in Goethes erstem Weimarer Jahrzehnt 1776-1786. Regestausgabe. Erster Halbband 1776–1780. Zweiter Halbband 1781–1786. Hrsg. von Volker Wahl. Bearbeitet von Uwe Jens Wandel und Volker Wahl. Köln u.a.: Böhlau 2014. (Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven 13). 1386 S.

Die vorliegende Dokumentation greift ein Vorhaben auf, das seit einigen Jahrzehnten als noch zu erfüllende Aufgabe im Zusammenhang mit der Erforschung von Goethes amtlicher Tätigkeit und der Edition seiner amtlichen Schriften steht. Eine solche Edition als eigenständige Ausgabe hat zuerst Willy Flach vorgelegt, und diese Ausgabe wurde 1987 in der Fortsetzung von Helma Dahl nach Erscheinen von vier Bänden sowie einem Registerband fertiggestellt, nicht ohne dass bereits Flach auf die Notwendigkeit einer Veröffentlichung weiterer Schriftzeugnisse in Regestform hingewiesen hätte.

Besprechungen / Englisch und Amerikanisch

Emily Wingfield: The Trojan Legend in Medieval Scottish Literature. Cambridge: D. S. Brewer, 2014.

In ihrer Studie untersucht Wingfield die schottische Antwort auf die Trojasage, die Englands Ursprungsmythos begründet und aus der England den Anspruch auf die Oberhohheit über Schottland ableitet. Dem setzen die Schotten einen eigenen Gründungsmythos entgegen, der sich auf den griechischen Prinzen Gaythelos und Scota, eine Pharaonentochter, bezieht, zwei Vertreter älterer Kulturen und in Gaythelos’ Fall einen von der Seite der Sieger im Trojanischen Krieg.

Hans-Werner Ludwig: Im Netz der Texte: Bausteine zu einer Stoff- und Motivgeschichte der englischen Lyrik. Tübingen: Narr, 2014.

As the gigantic and often obstructive wave of poststructuralist theorizing in literary and cultural studies ebbs away, a reconsideration of the merits of close reading of texts is taking place. This new ‘turn’, however, is not merely a return to where John Crowe Ransom, Cleanth Brooks, and William Empson left us. Theoretical insights and models can now prove helpful, defining our concepts and sharpening our perspectives, provided that they are no longer Procrustean beds that squeeze readers into preconceived ideologies.

The Oxford Handbook of Victorian Poetry. Ed. Matthew Bevis. Oxford: Oxford University Press, 2013.

Als Bernard Richards 1988 das Buch English Poetry of the Victorian Period 1830-1890 veröffentlichte, begründete er seine Themenwahl damit, dass seit den Gesamtdarstellungen J. Drinkwaters (1923) und B. I. Evans’ (1933) viel Zeit verstrichen sei. Inzwischen herrscht an Büchern über die Entwicklung der viktorianischen Lyrik kein Mangel. Das hier anzuzeigende Handbuch der Oxford University Press folgt auf Companions von Blackwell (R. Cronin u.a., 2000) und der Cambridge University Press (Joseph Bristow, 2000) sowie verschiedene Einführungen und Interpretationsbände.

Viktorianismus. Eine literatur- und kulturwissenschaftliche Einführung. Ed. Doris Feldmann und Christian Krug (Grundlagen der Anglistik und Amerikanistik, 38). Berlin: Erich Schmidt, 2013.

Es herrscht auf dem Buchmarkt sicher kein Mangel an universitären Einführungen zum 19. Jahrhundert, einer der zentralen Epochen der britischen Literatur und Kultur. Wünscht man sich jedoch ein knappes und gut gegliedertes Buch, das über das Aufzählen der wichtigsten Autoren und Entwicklungen hinaus geht und Studierenden auch Anhaltspunkte zum analytischen Umgang mit diversen Aspekten dieses Zeitalters bietet, fällt die Suche schon erheblich schwerer.

Zoe Jaques and Eugene Giddens: Lewis Carroll’s Alice’s Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass. A Publishing History (Ashgate Studies in Publishing History). Farnham and Burlington: Ashgate, 2013.

The volume under review is part of the Ashgate Studies in Publishing History, a series designed as a resource for book historians and other specialists. Its focus is on the production, marketing and reception of texts, textual/editorial issues and archival resources. The context is likewise important: the interplay of the publishing history with the writer, the cultural milieu and the history of print culture (p. ii). The publishing history of Carroll’s Alice novels is regarded as an apt object of study because it is “almost as magical and mysterious as the stories themselves” (p. i). Jaques and Giddens are particularly concerned about the subsequent transformations of the texts after their initial publication.

Hugh Ridley: Darwin Becomes Art. Aesthetic Vision in the Wake of Darwin: 1870–1920 (Internationale Forschungen zur allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft, 175). Amsterdam: Rodopi, 2014.

Als sich Ende des Jahres 2009 das “Darwin-Jubiläum” seinem Ende neigte und man die enorm große Anzahl an Darwin-Publikationen betrachtete, war man sich sicher, dass betreffs der “Darwin-Industry” nun alles zum bedeutendsten britischen Gelehrten gesagt worden sei. Vorliegendes Buch beweist nun aber schon wieder das Gegenteil, wird hier doch versucht, “Darwin und (wird) Kunst” zu analysieren/ zu interpretieren, ein Aspekt, der bisher eher stiefmütterlich seitens der Wissenschafts- und Literaturgeschichte behandelt wurde: “In this book I wish to examine three areas in which the world of art and literature responded to the revolution in the understanding of nature which Darwin brought about.

Takeo Iida: D.H. Lawrence as Anti-Rationalist: Mysticism, Animism and Cosmic Life in His Works. Cambridge: Melrose Press, 2014.

The most essential definition as regards the mystic experience in the Western tradition is the experimental knowledge of God. Takeo Iida in D.H. Lawrence as Anti-Rationalist explores the symbolic and mystic connotations of Lawrence’s oeuvre in its full range. The archetype of what may be called mystic darkness is scrutinised from his early poems up to his major novels, short stories and paintings. The image of “the sun shining at midnight”, which appears in several variants throughout his work, is carefully examined in the convergent meanings of “dark sun” or “nameless sun”, as they occur in The Ladybird, Mornings in Mexico, and in The Plumed Serpent.

Rory Waterman: Belonging and Estrangement in the Poetry of Philip Larkin, R. S. Thomas and Charles Causley. Farnham: Ashgate, 2014.

Rory Waterman stellt drei traditionsverbundene britische Lyriker vor, deren Werk die englischsprachige Versdichtung der Jahre 1950 bis etwa 1975 entscheidend geprägt hat: R. S. Thomas (1913–2000), Charles Causley (1917–2003), Philip Larkin (1922–1985). Alle drei waren Außenseiter, hielten Abstand zu den diversen, meist in London beheimateten literarischen Zirkeln und zogen es vor, ihr Renommee in der Stille und an der Peripherie zu erwerben: Thomas als anglikanischer Geistlicher an der walisischen Küste, Causley als Grundschullehrer in seiner Geburtsstadt in Cornwall, Larkin als Universitätsbibliothekar zunächst in Belfast, später in Hull.

Virgine Renard: The Great War and Postmodern Memory. The First World War in Late 20 th-Century British Fiction (1985-2000) (Comparatism and Society, 27). Frankfurt am Main: Peter Lang, 2013.

The main title of this book The Great War and Postmodern Memory suggests a broad survey – couched in the ‘postmodern’ terminology of university arts departments – of contemporary attitudes to the First World War. But that would be misleading on two counts. Firstly, although the author calls many of the ‘usual suspects’ – the ones who line up again and again on literature course reading-lists: Derrida, Ricœur etc. – to take the stand, their most egregious pronouncements are not quoted, and they are not allowed to dominate proceedings. That is, The Great War and Postmodern Memory does not, itself, exhibit the worst vices of postmodernism.

Post-World War II Masculinities in British and American Literature: Towards Comparative Masculinity Studies. Ed. Stefan Horlacher and Kevin Floyd. Farnham: Ashgate, 2013.

Die Aufsatzsammlung geht aus einem von den Herausgebern getragenen Forschungsprojekt hervor, das an einer komparatistischen Neufundierung der Masculinity Studies arbeitete. Wie Stefan Horlacher im einführenden Kapitel darlegt, ist die jüngere Forschung auf diesem Gebiet durch einen “relentlessly particularizing focus” geprägt. Es sei an der Zeit, die einst bestimmende Frage nach übergreifenden Mustern von Männlichkeit auf höherer Ebene wieder aufzunehmen. So müssten Ansätze gefunden werden, welche Differenz- und Korrespondenzphänomene gemeinsam beschreiben könnten.

Besprechungen / Romanisch

Robert Fajen: Die Verwandlung der Stadt. Venedig und die Literatur im 18. Jahrhundert. München: Fink 2013. 399 S., Ill.

“Das vorliegende Buch behandelt eine Reihe von Texten des venezianischen 18. Jahrhunderts, die von der Forschung bisher kaum zur Kenntnis genommen wurden”, schreibt Robert Fajen in der Vorbemerkung und verweist damit gleich zu Beginn auf einen der interessantesten Aspekte der Studie, in der sich aus bekannten wie unbekannten Texten, gleich einem Kaleidoskop, ein vielfältig changierendes Bild Venedigs im 18. Jahrhundert ergibt.

Arndt Lainck: Las figuras del mal en 2666 de Roberto Bolaño. Berlin: LIT 2014 (LIT Ibéricas, 4). 262 S.

Trotz der stetig anwachsenden Forschungsliteratur zum Werk des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño gibt es noch kaum umfassende Studien, die Bolaños Poetik insgesamt in den Blick nehmen würden. Die aus einer Dissertation hervorgegangene Studie von Arndt Lainck stellt eine der ersten Monographien zwar nicht über das Gesamtwerk, jedoch über den Monumentalroman 2666 (2004) dar – wobei ausgewählte Beispiele aus dem übrigen Werk an vielen Stellen vergleichend herangezogen werden.

Andrea Mirabile: Multimedia Archaeologies. Gabriele D’Annunzio, Belle Époque Paris, and the Total Artwork. Amsterdam / New York, NY: Rodopi 2014 (Internationale Forschungen zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, 172). 215 pp., Ill.

Beinahe wundert man sich, warum es bislang ausgerechnet zu diesem Aspekt nicht übermäßig viele grundlegende Untersuchungen gibt. Denn was liegt näher, als bei einem Autor, der wie Gabriele D’Annunzio in den Jahren um die Jahrhundertwende und bis zum ersten Weltkrieg derart viele Kunstformen und Genres bedient und ästhetische Praktiken miteinander verbindet, nach den multimedialen Konzepten und Bedingungen des Werks zu fragen?

Carmen Rivero Iglesias [ed.]: Ortodoxia y heterodoxia en Cervantes. Alcalá de Henares: Centro de Estudios Cervantinos 2011. 396 pp.

Christoph Strosetzki [ed.]: Visiones y revisiones cervantinas. Actas selectas del VII Congreso Internacional de la Asociación de Cervantistas. Alcalá de Henares: Centro de Estudios Cervantinos 2011. 105 pp. + CD.

Ambas publicaciones son los frutos del VII Congreso de la Asociación de Cervantistas, celebrado por primera vez en Alemania, en la Universidad de Münster (30 de septiembre – 4 de octubre de 2009), con más de un centenar de participantes y abundantes actividades culturales. La variedad y el número de los trabajos recogidos son una buena muestra de la vitalidad de los estudios cervantinos, y sus temas reflejan la eterna predilección por El Quijote, la incesante búsqueda de enfoques que arrojen nueva luz sobre esta obra, y el escaso protagonismo de los más desatendidos teatro y poesía.

Sabine Schmitz: La langue de Bruegel. Körper/Bilder als Chiffren kultureller Identität im französischsprachigen Theater der Spanischen Niederlande. Heidelberg: Winter 2011 (Studia romanica, 163). 383 S., Ill.

Der Leser vom Fach wird verstehen, dass der Rezensent der vorliegenden Arbeit, in der er seine akademischen Anfänge rezipiert und weitergeführt sieht, auch emotional berührt ist. Befriedigung über die Tragfähigkeit mancher Befunde, Scham über die Erkenntnis eigener Defizite (die größer sind, als es nach dieser Untersuchung den Anschein hat), vor allem aber Dankbarkeit, dass das lange als obsolet geltende Forschungsobjekt des allegorischen Theaters am Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit allmählich erschlossen wird, wofür es mittlerweile auch weitere Indizien gibt, mögen da zusammenkommen. Die Objektivität der Stellungnahme soll dadurch aber nicht beeinträchtigt werden.

Thomas Stauder (Hg.): L’identité féminine dans l’œuvre d’Elsa Triolet. Tübin - gen: Narr Verlag 2010 (edition lendemains, 21). 440 S., 11 Photographien.

Elsa Triolet zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Als erste Frau in Frankreich wurde sie 1945 mit dem prestigereichen Prix Goncourt ausgezeichnet – eine Ehre, die ihrer namhaften Zeitgenossin Simone de Beauvoir erst neun Jahre später erwiesen wurde. Jedoch war und bleibt Triolet erstaunlich wenig bekannt und ihr literarisches Erbe nur ansatzweise erforscht.

Alain Vircondelet: Albert Camus, fils d’Alger. Paris: Librairie Arthème Fayard 2013 ( 1 2010). 471 pp.

Robert Zaretsky: Albert Camus. Elements of a Life. Ithaca / London: Cornell University Press 2010. 181 pp.

Catherine Camus (Hg.): Albert Camus in Bildern & Dokumenten. Zürich: Edition Olms 2012. 207 pp.

Runde Jahrestage scheinen geradezu eine Einladung an Autoren wie Verleger zu verschärfter Publikationstätigkeit zu sein, und so ist es wenig erstaunlich, dass auch im Umfeld des fünfzigsten Todestages von Albert Camus im Jahr 2010 und des nur drei Jahre später folgenden hundertsten Geburtstages des Autors eine inzwischen zunehmend unübersichtlicher werdende Menge an Publikationen über das Leben und die Schriften des franko-algerischen Schriftstellers erschienen ist.

Jutta Weiser / Christine Ott (Hg.): Autofiktion und Medienrealität. Kul tu - relle Formungen des postmodernen Subjekts. Heidelberg: Winter 2013 (Studia Romanica, 177). 234 S.

Totgesagte sollen bekanntlich länger leben. Zumindest für das Subjekt im Allgemeinen und die Figur des Autors im Besonderen vermag dieses Diktum Gültigkeit zu beanspruchen. So nehmen Formen der Inszenierung des Selbst in der aktuellen frankophonen Literaturproduktion einen überaus signifikanten Raum ein, und es ist ein Verdienst der beiden Romanistinnen Jutta Weiser und Christine Ott, diesen nun in einem Sammelband, gemeinsam mit sieben weiteren Autorinnen, hinsichtlich virulenter Medialisierungs- und Intermedialisierungstendenzen auszuloten.

Sarah Wright: The child in Spanish cinema. Manchester / New York: Manchester University Press 2013. VIII, 189 pp.

Hace bastante tiempo que el cine con niños como protagonistas tiene fama de abundar particularmente en España. Sin embargo, aparte de una larga lista de artículos sobre casos sueltos – como Marcelino, pan y vino, las películas de Marisol, los niños prodigio del cine de oposición de Erice y de Saura o recientes títulos de gran éxito que vinculan la memoria histórica a la mirada del niño (desde Secretos del corazón hasta Pa negre) –, se echaba en falta una amplia monografía sobre este tema. Sarah Wright, de la Universidad de Londres, acaba de llenar este vacío. En la cubierta de su estudio sobre el tema The child in Spanish cinema vemos a la pequeña Ana Torrent en El espíritu de la colmena levantar la vista hacia arriba cuando el monstruo Frankenstein se le aparece de noche.

Kurzbesprechungen / Allgemeines

Andrea Ellmeier / Doris Ingrisch / Claudia Walkensteiner-Preschl (Hg.): Kultur der Gefühle. Wissen und Geschlecht in Musik, Theater, Film. Köln / Weimar / Wien: Böhlau / UTB, 2012. 166 S.

Andreas Kotte: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln / Weimar / Wien: Böh lau / UTB, 2 2012. 323 S.

Andreas Kotte: Theatergeschichte. Eine Einführung. Köln / Weimar / Wien: Böh lau / UTB, 2013. 434 S.

Jan Lazardzig / Viktoria Tkaczyk / Mathias Warstat: Theaterhistoriografie. Eine Einführung. Tübingen: Francke / UTB, 2012. 266 S.

Seit einigen Jahren hat die Auseinandersetzung mit Theater in einem weiten Sinn Konjunktur. Dazu haben nicht zuletzt die disziplinenübergreifend präsenten Paradigmen der Performativität, der Theatralität und des Opernhaften beigetragen. Beispielhaft kann für diese Richtung der erste hier angeführte Band stehen, der in neun Beiträgen anhand von Material aus den Bereichen Theater, Musik, Film und Medienkunst disziplinen- und epochenübergreifend der Kultur der Gefühle nachgeht.

Kurzbesprechungen / Germanisch und Deutsch

Das Nibelungenlied und die Klage. Nach der Handschrift 857 der Stiftsbibliothek St. Gallen. Mittelhochdeutscher Text, Übersetzung und Kommentar. Hrsg. von Joachim Heinzle. Berlin: Deutscher Klassiker Verlag 2013. (Bibliothek des Mittelalters 12). 1749 S.

Die mit Spannung erwartete Ausgabe des ‘Nibelungenliedes’ und der ‘Klage’ liegt nun vor und erfüllt, bei allen schon vorgebrachten kleineren Einwänden, sämtliche Erwartungen. Heinzle ediert den Text nach der Handschrift B (Stiftsbibliothek St. Gallen, cod. 857) wie vor ihm, abgesehen von Bartsch/de Boor, auch Hermann Reichert (2005) und Ursula Schulze ( 2 2003), von denen sich seine Ausgabe freilich durch häufigere Eingriffe in den überlieferten Text unterscheidet.

Florian Kragl (Hrsg.): Nibelungenlied und Nibelungensage. Kommentierte Bibliographie 1945-2010. Berlin: Akademie Verlag 2012. 830 S.

Die Bibliographie, die auf ein von Alfred Ebenbauer für die Universität Wien beantragtes Projekt zurückgeht und von Elisabeth Martschini, Katharina Büsel und Alexander Hödlmoser erstellt wurde, dokumentiert die für die Nibelungenliedforschung wohl wichtigsten Jahrzehnte. Die zeitlich untere Grenze ist eine politisch bedingte, die auch eine in der Nibelungenliedforschung greifbare Zäsur darstellt, die obere hat rein pragmatische Gründe.

Bruder Wernher: Sangsprüche. Transliteriert, normalisiert, übersetzt und kommentiert von Ulrike Zuckschwerdt. Berlin u. Boston: de Gruyter 2014. (Hermaea NF 134). 702 S.

Über Bruder Wernher wissen wir nicht viel. Die Sprüche lassen sich zeitlich zwischen ca. 1217 und ca. 1250 einordnen. Diejenigen, die sich auf historische Ereignisse oder Personen beziehen, zeigen, dass Wernher vor allem oder gar ausschließlich im österreichisch-bairischen Raum gewirkt hat. Neben einer gelegentlich etwas penetranten Kritik an der Diesseitsorientierung seiner Mitmenschen begegnen vor allem geistliche Themen in seinem Œuvre.

Isabell Arnstein: Das Leben der heiligen Elisabeth. Die volksprachliche Elisabeth-Vita ‘Der lieben frŏwen Sant Elysabeten der lantgrefin leben’ – Text, Übersetzung und Untersuchung. Marburg: Tectum Verlag 2013. 378 S.

Wesentliches Verdienst dieser Heidelberger Dissertation ist die Herausgabe einer bislang nicht edierten, zu großen Teilen auf Dietrichs von Apolda ‘Elisabethleben’ beruhenden Elisabeth-Vita, die in drei, aus unterschiedlichen obd. Sprachzonen stammenden Textzeugen (Heidelberg, UB, cpg 105; Linz, Oberösterreichisches Landesarchiv, Cod 1559; Basel, UB, A VIII 36) erhalten ist.

Hans-Gert Roloff (Hrsg.): Spiel von Frauen Ehre und Schande. – Erfurter Moralität –. Band 1: Text. Berlin: Weidler Buchverlag 2013. (Bibliothek seltener Texte in Studienausgaben 1). 519 S.

Moralitäten, die für Deutschland kaum belegt sind, zählen, auch wenn sie nicht auf biblischer Grundlage konzipiert sind, zu den geistlichen Spielen. Eines der wenigen, nun, nach vielen Jahren edierten Beispiele ist die sogenannte ‘Erfurter Moralität’. Überliefert ist sie zusammen mit Ottos von Passau ‘Die 24 Alten’ und anderen kleineren Texten in einer Coburger Sammelhandschrift von 1448 (Landesbibliothek, Ms. Cas. 43).

Kurzbesprechungen / Romanisch

Otto Hansmann: Vom Menschen. Über Erziehung. Zum Bürger. Vorlesungen zu Rousseaus Anthropologie, Pädagogik und Staatsphilosophie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2012, 200 S.

Wie bereits die Interpunktion des Titels seiner Studie Vom Menschen. Über Erziehung. Zum Bürger anzeigt, geht es Otto Hansmann in seinen Vorlesungen zu Rousseaus Anthropologie, Pädagogik und Staatsphilosophie erklärtermaßen nicht um eine Synthese des Rousseauschen Denkens. In seinen Interpretationen der kulturtheoretischen, anthropologischen und politischen Schriften Rousseaus von den beiden Discours über den Émile und (in geringerem Umfang) die Nouvelle Héloïse bis hin zum Contrat scoial und anderen gesellschafts- und religionstheoretischen Schriften präsentiert uns der Professor für Pädagogik Rousseaus Denken vielmehr in seinen Widersprüchen und Brüchen.

Thomas Stauder: Gespräche mit Umberto Eco aus drei Jahrzehnten. Münster: LIT Verlag 2012, 302 S., 28 Ill.

Der aus Anlass des 80. Geburtstages von Italiens berühmtem Universalgelehrten und Schriftsteller erschienene Band von Thomas Stauder gründet auf dessen früheren Gespräche[n] mit Umberto Eco (2004) und stellt deren revidierte und um zwei Interviews zu Ecos letzten Romanen, La misteriosa fiamma della regina Loana (2004) und Il cimitero di Praga (2010), erweiterte Neuauflage dar.
DOI: https://doi.org/10.37307/j.1866-5381.2015.02
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1866-5381
Ausgabe / Jahr: 2 / 2015
Veröffentlicht: 2015-12-07
 

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