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„Form follows function.“
Interview mit Daniel Schneider, Senior Partner bei Monoplan, zum Beitrag des Architekten in der Projektentwicklung.

Hotelprojekte gelten in vielerlei Hinsicht gegenüber anderen Immobilienprojekten als etwas Besonderes. Durch welche speziellen Eigenschaften charakterisieren sich diese aus Ihrer Sicht?

Übergeordnet gibt es zwei Hauptgruppen von Charakteristika, in denen sich Hotelimmobilien von anderen Gebäudetypologien unterscheiden.
Zum einen natürlich durch die Nutzung und den Nutzer. Hier handelt es sich schließlich um die „Urform“ des gewerblichen Wohnens bzw. Wohnens auf Zeit. Es verbindet somit sowohl viele Ansprüche und Kriterien aus dem Wohnungsbau als auch die von Gebäuden gewerblicher und öffentlicher Nutzung. Damit ergibt sich auch ein ganzer Blumenstrauß an Anforderungen und gleichzeitig auch Differenzierungsmerkmalen, welche ganz bewusst von Hotelbetreibern und Hotelketten genutzt werden, um sich zu positionieren. Daraus resultiert eine große Angebotsvielfalt von Service und Design für den Kunden, einhergehend mit sehr unterschiedlicher Mikround Makrolage des Hotels und natürlich mit sehr differenzierten Preisen für die jeweiligen Nutzungen – ob inklusive oder zusätzlich.

Seiten 303 - 306

Dokument „Form follows function.“