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Inhalt der Ausgabe 36/2007

Inhalt/Editorial

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Impressum / Editorial

Fachbeiträge

Filme im Unterricht – Sehen(d) lernen

Anknüpfend an die bekannten Produktionen der siebziger und frühen achtziger Jahren von Regisseuren wie Volker Schlöndorff, Rainer Maria Fassbinder und Margarete von Trotta, entstanden und entstehen in den letzten Jahren Werke von zumeist jungen Regisseuren, die ein breites Publikum ansprechen. „Dabei sind Filme wie Gegen die Wand, Sophie Scholl, Good Bye, Lenin! nicht nur einfach gut gemacht.

Der deutsche Film auf Erfolgskurs!

Beim Durchblättern von Tageszeitungen und Magazinen stößt man immer wieder auf Berichte über die Erfolge der deutschen Filmindustrie. Den Schlagzeilen zufolge ist der deutsche Film „stark wie nie“ und „angesagt“ (vgl. Möller 2005, Hübner 2006). Warum findet dieser erfolgreiche deutsche Film keinen Eingang in die Unterrichtspraxis?

Viel weniger an Film ist mehr!

Spielfilme sind in mehrfacher Hinsicht authentisch: Sie werden nicht zu Unterrichtszwecken produziert und sie laden die Zuschauer grundsätzlich zum „Mitspielen“ ein. Denn sie sprechen die Imaginationsfähigkeit und das narrative Verständnis der Rezipienten durch zahlreiche nonverbale Komponenten an. Sie gewährleisten eine gewisse Verständlichkeit jenseits von Sprache, was für Fremdsprachenlerner das „Mitkommen“ erleichtert.

Ein Plädoyer für die Arbeit mit Kurzfilmen im Unterricht

Der Einsatz von Kurzfilmen versteht sich als ein Beitrag zur Medienvielfalt im Sprachunterricht. Er ermöglicht, ohne großen zeitlichen Aufwand an die Sehgewohnheiten der Teilnehmer anzuknüpfen und das darin liegende Potenzial für das Sprachenlernen zu nutzen. Dieser Beitrag bezieht sich exemplarisch auf narrative Kurzfilme einer Länge von 10–20 Minuten und möchte zeigen, dass sich diese sowohl als reine Impulsgeber als auch zu einer integrierten Förderung der verschiedenen Fertigkeiten eignen.

„Schwarzfahrer“

Schwarzfahrer (1993) ist ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklich stimmender Film zum Thema Ausländerfeindlichkeit, der mehrfach auf Festivals ausgezeichnet wurde und 1994 den „Oscar“ für den besten Kurzfilm erhielt.

„türkisch für Anfänger“

türkisch für Anfänger ist eine Comedy. In einer Comedy ist grundsätzlich alles übertrieben und das verstehen auch junge Zuschauer. Und wenn die übertriebenen Klischees und Stereotype im Film gut herausgearbeitet worden sind, müssen wir lachen. Das Lachen ist gut und befreiend. In einer Zeit, in der man über kulturelle Unterschiede und das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen kaum mehr lachen kann, bietet gerade diese Serie eine gute Diskussionsgrundlage.

Good Bye, Langeweile

Mit dem Versuch, den Film Good Bye, Lenin! als Stationenlernen zu didaktisieren, entstand eine Unterrichtseinheit, die vieles miteinander verbindet:
– Einbeziehung aller Sinne in den Lernprozess,
– Integration aller Fertigkeiten,
– ein hohes Maß an Lerneraktivität durch handlungsorientierte Aufgabenstellungen

„Die fetten Jahre sind vorbei“

Die fetten Jahre sind vorbei, international zum Teil auch unter dem Titel The Edukators laufend, war erfolgreichster Film der vom Goethe-Institut Frankreich organisierten Tournee Ciné allemand 2 (Herbst 2005 – Frühjahr 2007). Die fetten Jahre sind vorbei eignet sich durch die gelungene filmische Umsetzung der Hauptthematik jugendlichen Oppositionsverhaltens für den Einsatz im Deutschunterricht für fortgeschrittene Lerner in vielen Ländern.

„Sophie Scholl – Die letzten Tage“

„Sophie Scholl könnte noch leben, wenn sie ein ,normales‘ Studentenleben im Krieg geführt hätte. Sie hatte wie alle damals die Wahl. Sophie hat nicht weggesehen und nicht weggehört, sondern hingeschaut. Sehr genau.“ (Breinersdorfer 2005, S. 7)

Videosequenzen in „Hot Potatoes“

Was ist „Hot Potatoes“? Mit „Hot Potatoes“ können Sie ohne Programmierkenntnisse interaktive Übungs- und Testaufgaben zu allen erdenklichen Lerninhalten erstellen. Das Programm gibt uns die Möglichkeit, verschiedene Aufgabentypen zu generieren: Quiz-Aufgaben, Multiple Choice, Schüttelsätze, Kreuzworträtsel, Zuordnungsaufgaben und Lückentexte. Dabei korrigiert das Programm selbstständig (also ohne Tutor) und kann auch Feedback zu den Antworten geben.

„Treibhäuser der Zukunft“

Bei der Berliner Premiere des Filmes Treibhäuser der Zukunft im Juli 2004 äußerte die Vorsitzende der Deutschen Kinder- und Jugend-Stiftung die Hoffnung, dass mit dem von Reinhard Kahl angefertigten Filmmaterial „Licht in die Bildungslandschaft in Deutschland kommen sollte“. Die damalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn charakterisierte den Film sogar als einen „Funken, der zum Feuer wird, das lange brennt“.

Rubriken

Filmographie

Diese kommentierte Filmographie bietet einen Überblick über alle Filme, zu denen das Heft Didaktisierungsvorschläge bietet. Bitte beachten Sie beim Einsatz des Filmmaterials die rechtlichen Grundlagen (siehe Anne Sass, Filme im Unterricht – Sehen(d) lernen, S. 5). Die angegebenen Niveaustufen beziehen sich auf die im jeweiligen Artikel angebotenen Aufgaben und Übungen.

Linkliste zum Thema Film

Glossar – 20 Begriffe rund um den Film

+++ Auf- und Abblende +++ Bewegte Bilder +++ Berliner Schule +++ Dogma-Film +++ Einstellungsgrößen +++ Erzählperspektive +++ Filmanalyse +++ Filmförderung +++ Filmmontage +++ Filmmusik +++ Genre +++ Kameraperspektive +++ Kurzfilm +++ Neuer deutscher Film +++ Off-/On-Ton +++ Schnitt +++ Sequenz +++ Seifenoper +++ Sitcom +++ Untertitel +++

Unsere Autorinnen und Autoren

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2194-1823.2007.36
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2194-1823
Ausgabe / Jahr: 36 / 2007
Veröffentlicht: 2007-03-01
 

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