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Inhalt der Ausgabe 42/2010

Inhalt/Editorial

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Impressum / Editorial

Fachbeiträge

Blended Learning im Fremdsprachenunterricht

Geben Sie Ihren Lernenden regelmäßig Hausaufgaben, bei denen sie im Internet recherchieren müssen? Senden Sie ihnen Korrekturen der Hausaufgaben per E-Mail zu? Dann haben Sie schon Blended Learning (BL) eingesetzt! Und Sie könnten sogar sagen, BL gab es bei Ihnen schon immer: Sie haben mit den Lernenden in der Gruppe gearbeitet, haben Stillarbeitsphasen gehabt, Hausaufgaben gegeben, die man allein am Schreibtisch, und solche, die man in der Kleingruppe bearbeiten muss etc.

Lernplattformen

In vielen Blended Learning-Szenarien, so auch in den meisten der in diesem Heft vorgestellten, werden sog. Lernplattformen benutzt (vgl. Ulrich 2005, 11–19). Ganz allgemein gesagt ist eine Lernplattform eine „serverseitig installierte Software […], die beliebige Lerninhalte über das Internet zu vermitteln hilft und die Organisation der dabei notwendigen Lernprozesse unterstützt“ (Baumgartner / Häfele / Maier-Häfele 2002, 24). Im folgenden Artikel soll in knapper Form am Beispiel der inzwischen am weitesten verbreiteten Open-Source-Lernplattform Moodle dargestellt werden, wie Lernplattformen funktionieren.

„Pfoten sind wie Füße“

Seit der Einführung des institutionell gesteuerten frühen Fremdsprachenlernens in vielen Ländern gewinnen virtuelle Austauschprojekte, die zunächst im Fremdsprachenunterricht für ältere Kinder und Jugendliche entstanden, auch für den Primarbereich an Bedeutung.

Prinzip Vernetzung

An der Hong Kong Baptist University haben wir seit 1995 mit Informationstechnologien (IT) systematisch experimentiert. Das Sprachenlernen hat sich seitdem sehr gewandelt. Unsere Lernenden haben heute eine Vielzahl von Lernsoftwaretiteln, ein elaboriertes Online- Übungssystem, eine Lernplattform und diverse Formen von Social Software (s. Fachlexikon) zur Verfügung, die alle entweder in einer zentralen Self-Access Learning Unit (SALU) und / oder vom eigenen Laptop aus ortsunabhängig benutzt werden können. Die Lernenden werden dadurch mit sehr viel mehr Information über Zielsprache und Zielsprachenländer als früher konfrontiert.

Schritt für Schritt in die virtuelle Welt

Innerhalb einer virtuellen Lernumgebung werden die Aufgaben häufig als das Herzstück bezeichnet. Sie sollen die Lernenden zur aktiven Auseinandersetzung mit der Sprache motivieren, ihre Mitteilungsabsicht anregen und abwechslungsreiches Lernen gewährleisten. Im Artikel werden grundlegende Prinzipien der Gestaltung von Online-Aufgaben vorgestellt und anhand von Beispielen aus der Unterrichtspraxis veranschaulicht. Ein Schwerpunkt wird dabei auf emotionale und soziale Aspekte gelegt. Ziel ist es, den Lehrenden einen schrittweisen Einstieg zu ermöglichen, um Online-Aufgaben in einem Forum (s. Fachlexikon) oder auf einer Lernplattform (s. Artikel von Stefan Ulrich in diesem Heft) selbst zu gestalten und damit den Präsenzunterricht zu ergänzen bzw. teilweise zu ersetzen.

Mit Blended Learning zur Lernerzentriertheit

Wie kann die grundständige Lehrerausbildung in sehr knapp bemessener Zeit sprachenspezifische Inhalte vermitteln und dabei alle Studierenden jeweils gezielt dort „abholen“, wo sie sich mit ihrem individuellen Wissen und ihrem Sprachstand befinden? Diese Frage stellte sich uns am King’s College London, wo im Rahmen der einjährigen Lehrerausbildung für Sekundarschulen (PGCE) ein Seminar unter dem Titel Pädagogische Grammatik und weitere sprachspezifische Themen zu ausgewählten Bereichen der Didaktik des Französischen, des Spanischen und des Deutschen als Fremdsprache stattfanden.

Blended Learning in einer europäischen Lehrerfortbildung

„Schule im Wandel“ ist ein EU-gefördertes Projekt, in dem Konzepte und Online-Materialien für eine Fortbildung für DaF-Lehrkräfte entwickelt wurden. Ziel war es einerseits, die zu erstellende Fortbildung europaweit in verschiedenen Aus- und Fortbildungskontexten einzusetzen, und andererseits ein Modell im Bereich Fortbildung zu schaffen, das Fremdsprachenlehrenden anderer Sprachen als Referenz dienen kann.

Lernen von der eigenen Praxis

Anhand einer Fallbeschreibung stellen wir in diesem Aufsatz beispielhaft ein Blended Learning- Ausbildungsmodul vor, das am Institut für Lehrerausbildung der Universität von Amsterdam entwickelt wurde. Im Rahmen dieses Moduls reflektieren Referendare ihr eigenes Lehrerverhalten mittels streaming video (s. Fachlexikon). Es handelt sich dabei um ein überwiegend virtuelles Lernszenario, das durch Präsenztreffen ergänzt wird. Während die Online-Komponente die Funktion hat, asynchrone Kommunikation und Zusammenarbeit zu ermöglichen, bieten die Präsenzphasen die Möglichkeit, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen sowie technische Fähigkeiten zu erwerben, die sich nicht so leicht online üben lassen.

Bauanleitung für eine Web 2.0-Lernumgebung

Unter dem Schlagwort „Web 2.0“ wird eine neue Generation von Internetdiensten zusammengefasst, bei denen registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Inhalte einstellen und diese mit einer privaten oder öffentlichen Nutzergemeinschaft teilen können.

Rubriken

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Kommentiert von Dietmar Rösler und Nicola Würffel

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Sprachecke: „Konjunktiv und Wahrheit in der Redewiedergabe“

Mit der Äußerung des Satzes „Der Konjunktiv zu Sie kommt. lautet Sie komme.“ wird festgestellt, wie die Konjunktivform richtig lautet. Man wird sich schnell einigen können, dass etwa die Form Sie kommet. nicht dem geschriebenen Standarddeutschen angehört und in diesem Sinn nicht die richtige Konjunktivform ist.

Unsere Autorinnen und Autoren

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2194-1823.2010.42
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2194-1823
Ausgabe / Jahr: 42 / 2010
Veröffentlicht: 2010-04-01
 

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