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Inhalt der Ausgabe 03/1998

Müllverbrennung / Rauchgasreinigung

Nachrüstung der Müllverbrennungsanlage St. Gallen mit einer Entstickungsanlage

Die Müllverbrennungsanlage (MVA) der Stadt St. Gallen hat ein regionales Einzugsgebiet von rund 210 000 Einwohnern. Die jährlich angelieferten Abfälle aus Haushaltungen (Siedlungsabfälle, Sperrgut) sowie aus Industrie und Gewerbe betragen bei einem Heizwert von rund 13 200 kJ/kg Abfall ca. 67 000–70 000 Tonnen. In Abbildung 1 ist die Entwicklung der Abfallmenge seit 1972 sowie die durchschnittliche Abfallzusammensetzung dargestellt. Im Jahre 1972 wurde die MVA St. Gallen mit zwei Verbrennungslinien ohne Wärmenutzung und ohne weitergehende Rauchgasreinigung in Betrieb genommen.

Müllverbrennung / Dimensionierung

Die Relaxationsmethode zur Bestimmung der Gleichgewichtszusammensetzung der Gase bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen und Vergasung von Biomasse

Bei der Planung verfahrenstechnischer Anlagen werden heute zunehmend mathematische Modelle eingesetzt, da sie die Möglichkeit bieten, das Verhalten einer Anlage bei Änderung eines Prozeßparameters, bei Eintreten eines Störfalls oder bei Änderung der Anlagenkonfiguration vor der Inbetriebnahme zu untersuchen. Dabei werden die wesentlichen Eigenschaften aller Apparate und Maschinen abgebildet, bei Verbrennungs- und Vergasungsreaktoren muß z. B. die Zusammensetzung der Rauch- bzw. Synthesegase berechnet werden.

Deponie / Mechanisch-biologische Behandlung

Auswirkungen der mechanischbiologischen Vorbehandlung von Restabfällen auf die Deponietechnik

In der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi; TA SiedlAbf, 1993) wird unter den besonderen Anforderungen an Deponien (10.1) das Multibarrierensystem erläutert. Danach sind Deponien so zu planen, zu errichten und zu betreiben, „daß durch geologisch und hydrogeologisch geeignete Standorte, durch geeignete Deponieabdichtungssysteme, durch geeignete Einbautechnik für die Abfälle, durch Einhaltung der Zuordnungswerte nach Anhang B mehrere weitgehend voneinander unabhängig wirksame Barrieren geschaffen und die Freisetzung und Ausbreitung von Schadstoffen nach dem Stand der Technik verhindert werden“.

Recycling / Abfallschlamm

Vom Problemstoff zum Wertprodukt

Verbindungen, meist Oxide der unedlen Übergangsmetalle, z. B. von Chrom, Kupfer, Mangan, Cobalt und Eisen finden sich in einigen Abfallschlämmen in zu technischen Katalysatoren vergleichbaren Konzentrationen. Durch eine gezielte Kombination von mechanischen und thermischen Behandlungsschritten ist es möglich, ohne den Einsatz von Zuschlagstoffen die getrockneten Abfallschlämme so zu verarbeiten, daß man Produkte mit zu technischen Katalysatoren äquivalenten Eigenschaften erhält.

Altlasten / Sanierung

Die Entstehung der systematischen Altlastenbearbeitung in Baden-Württemberg

Der Wiederaufbau Deutschlands und der zunehmende materielle Wohlstand waren zugleich Auslöser der Umweltschutzbewegung. Umweltprobleme wurden u. a. sichtbar an unseren Fließgewässern, nicht nur durch das Einleiten von Abwässern, sondern auch durch das Abkippen fester Abfälle bzw. ihr Lagern in Gewässernähe, um Schwelbrände und Ungezieferplagen leichter kontrollieren zu können oder das alljährliche Hochwasser für einen sogenannten „Großputz“ in Anspruch nehmen zu können.

Sonderabfalldeponie / Langzeitverhalten

Chemisches Gleichgewicht und saurer Regen

Für die Ermittlung des Langzeitverhaltens der Sonderabfalldeponie Raindorf als typischer TA Abfall-Regeldeponie wurde ein Ansatz entwickelt, der auf der gleichzeitigen Anwendung unabhängiger wissenschaftlicher Methoden zur Beschreibung des komplizierten Systems „Abfallkörper“ beruht. Dabei wurden Materialbilanzen für verschiedene Deponieabschnitte nach einer umfangreichen Analytik von Abfällen erstellt, wobei statistische Verfahren zur Probenauswahl und Ermittlung der Gesamtanalysenanzahl angewandt wurden.

Abfallwirtschaft / Landesprogramm

Das neue Abfallwirtschaftsprogramm des Landes Brandenburg

Für das Land Brandenburg wurde ein neues Abfallwirtschaftsprogramm erarbeitet und verabschiedet. Es läßt erkennen, daß bei den Siedlungsabfällen und vor allem dem Hausmüllaufkommen in den nächsten 10 Jahren ein deutlicher Rückgang zu erwarten ist.
 

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