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Inhalt der Ausgabe 06/1998

Abfallbehandlung / Baukostenkontrolle

Kostencontrolling beim Bau von Abfallbehandlungsanlagen

Kostenüberschreitungen bei großen Infrastrukturprojekten von mehr als 30 % – daran hat man sich heute schon fast gewöhnt. Gründe für die Rechtfertigung solcher Kostenüberschreitungen sind häufig schnell gefunden: unvorhergesehene Schwierigkeiten mit dem Baugrund, zusätzliche Auflagen der Genehmigungsbehörde, weitergehende Forderungen der politischen Gremien, Anpassung der Planung an neue technische Entwicklungen, allgemeine Steigerungen der Baukosten und andere vom Bauherrn nicht vorhersehbare und nicht beeinflußbare Faktoren.

Entsorgung / Kunststoffe

Entsorgungswege für biologisch abbaubare Kunststoffe

Seit Beginn der 80er Jahre gehen von der Landwirtschaft, der Industrie und der öffentlichen Hand vielfältige Initiativen aus, um die Verwendung nachwachsender Rohstoffe zu forcieren. Eine spezielle Produktlinie stellen hierbei Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen dar. Im Bereich dieser i. d. R. biologisch abbaubaren Kunststoffe finden derzeit zahlreiche Entwicklungen sowohl in der industriellen als auch in der öffentlichen Forschung statt.

Abfallbehandlung / Verfahrenswahl

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer Mechanisch-Biologischen Restabfallbehandlungsanlage (MBA) im Vergleich zur Ablagerung bzw. thermischen Behandlung von Restabfällen

Die Planung von Entsorgungsanlagen erfolgt derzeit im Spannungsfeld der Diskussion um die Einhaltung der Ablagerungskriterien nach TA-Siedlungsabfall (TASI). Hierbei wird oftmals die mechanisch-biologische Behandlung (MBA) als sich ausschließende Alternative zur thermischen Entsorgung gesehen.

Krankenhausabfall / Beseitigung

Desinfektion allein ist keine geeignete Entsorgung für Spitalsmüll

Abfälle aus dem medizinischen Bereich enthalten immer höhere Anteile an Verpackungen, Grünabfällen und sonstigen, hausmüllähnlichen Abfällen. Falls die Trennung nicht 100 %ig ist, können auch „medizin-spezifische“ Anteile von Infektionsnadeln bis gebrauchten Infusionsbeuteln enthalten sein. Um eine Gefährdung von Personen durch Verletzung, Infektion oder Vergiftung durch Abfälle aus dem medizinischen Bereich zu vermeiden, existieren in den meisten Ländern Richtlinien, in manchen bereits Normen oder gesetzliche Vorschriften.

Deponie / Umlagerung

Umlagerung und Sanierung einer Altdeponie

Der Landkreis Göttingen hat eine „Altdeponie“ mit rund 400 000 m2 Abfall umgelagert mit dem Ziel, eine neue Ablagerungsfläche zu schaffen. Rückwirkend betrachtet zeigte sich, daß der hohe Aufwand an Planungen und Voruntersuchungen mit Einbeziehung eines großen Kreises von Beteiligten sich positiv auf die Gesamtumlagerungskosten auswirkte. Auch bei der Plangenehmigung wurden dabei neue Wege gegangen.

Vorrotte / Emissionen

Systematische Erfassung der Emissionen von Kaminzugrotte-Verfahren – Teil 1

Für das Land Brandenburg als fünftgrößtes Bundesland mit dünner Besiedelung (ca. 86 Einwohner pro km²) gestalten sich sozialverträgliche Abfallwirtschaftskonzepte der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (ÖRE) durch weiträumige Einzugsgebiete (Transportkosten) mit geringen Restabfallmengen äußerst schwierig. Außerdem sind im Zuge der kreislaufwirtschaftlichen Maßnahmen weitere Abfallmengen-Rückgänge nicht auszuschließen.
 

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