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Inhalt der Ausgabe 07/1998

Müllsammlung / Mengenerfassung

Systeme zur verursacher- und leistungsgerechten Abfallgebührenerhebung

Als die Zöller-Kipper GmbH aus Mainz auf der Fachmesse für Entsorgung (IFAT) in München im Jahr 1990 die erste Müllbehälterschüttung mit einem integrierten Identifikations- und Wiegesystem vorstellte, fand dies bei den anwesenden Fachleuten eine bemerkenswerte Beachtung. Dies lag zum einen sicherlich an der – zumindest für die Abfallbranche – völlig neuen Technologie mit mikroelektronischen Datenträgern an den Behältern und einer dynamischen Waage am Sammelfahrzeug.

Abfallanalyse / Schnellverfahren

Schnelle Probenelution bei der Abfalleingangskontrolle – Methodenvergleich mit der Elution nach DIN 38 414 S4 und Erprobung eines TOC-Testkits

Für eine rasche Bewertung von Abfällen und kontaminierten Böden sind genormte Eluiermethoden, wie z. B. DIN 38 414 S4, nicht geeignet. Es werden daher in der Praxis Schnellverfahren verschiedenster Art eingesetzt. Eine Auswahl der in der Literatur beschriebenen Methoden wurde auf ihre Vergleichbarkeit sowie ihre Reproduzierbarkeit untersucht. Die meisten Methoden ergaben für Summenparameter, Metalle und Anionen bereits nach 5 Minuten Eluatgehalte in der Größenordnung zwischen 50 und 100 % der DIN-Werte.

Recycling / Rückbau

Geordneter Rückbau einer Sondermüllsammelstelle und einer Sondermüllverbrennungsanlage

Die langjährige Nutzung von industriellen Anlagen, bei denen die Anpassung an den Stand der Technik technisch und/oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, aber auch veränderte Rahmenbedingungen der Umweltgesetzgebung, der Situation auf den Absatzmärkten und gesellschaftlicher Verhaltensmuster führen häufig zur endgültigen Stillsetzung von Anlagen. Eine Stillegung bedeutet aber keinesfalls, daß damit die Verantwortung und Pflichten des Betreibers enden.

Müllverbrennung / Kostenminderung

Verbrennungskosten und deren Beeinflußbarkeit

Die Bemühungen um eine Intensivierung des Recyclings, gleichzeitige Anstrengungen zur Nutzung des Restvolumens von Deponien vor 2005 und neue Möglichkeiten zur Verwertung von Restmüll als Wärmelieferant erschweren es den Müllverbrennungsanlagen zunehmend, ihre Kapazitäten auszuschöpfen. Die Teilauslastung führt aber zu erhöhten Kosten. Es wurde deshalb detailliert untersucht, in welchem Maße bei den verschiedenen Kostenarten einer Müllverbrennung Einsparungen möglich sind und welche Voraussetzungen dazu geschaffen werden müssen.

Strassenkehricht / Zusammensetzung

Umweltrelevante Elemente in Straßenkehricht und Sedimenten der Regenwasserkanalisation aus Göttingen

Durch den motorisierten Straßenverkehr werden Feststoffe in Form von Fahrbahn-, Reifen- und Bremsabrieb sowie Rußpartikeln freigesetzt. Für eine Stadt wie Göttingen ergibt sich hochgerechnet eine Menge von etwa 1 500 t pro Jahr. Dieses Material gelangt in den Straßenkehricht, wird mit dem Regenwasser abgeschwemmt oder atmosphärisch transportiert. Es trägt zum Straßenkehricht nur 5% der Masse bei, zeichnet sich aber durch hohe Spurenelementkonzentrationen aus.

Deponie / Oberflächendichtung

Anmerkungen zu den Beiträgen von C. Herold „Zulassungsmöglichkeiten für Bentonitmatten für Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien der Deponieklasse I unter Berücksichtigung zyklischer Wassergehaltsänderungen“ in Heft 2/98 und „Die bauaufsichtlichen Zulassungen von Bentonitmatten als Dichtungselement für Oberflächenabdichtungssysteme von Deponien nach Deponieklasse I der TA-Siedlungsabfall“

In zwei ausführlichen Aufsätzen im Heft 2/98 und Heft 5/98 beschrieb Christian Herold die technischen Eigenschaften und Anforderungen für die bauaufsichtliche Zulassung von Bentonitmatten. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hatte eine ganze Anzahl solcher Bentonitmatten für die Oberflächenabdichtung der Deponieklasse I noch zugelassen, bevor es dann im Mai, nach Aufnahme der Bauprodukte des Deponiebereichs in die Bauregelliste C, seine Tätigkeit in diesem Bereich offiziell eingestellt hat.
 

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