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Inhalt der Ausgabe 11/1998

Altlasten / Sanierung

Quantifizierung des Einflusses von möglichen Sanierungsmaßnahmen an Altlasten auf das Gefährdungspotential durch Sickerwasser

Aufgrund der in Deponien und auf altlastenverdächtigen Flächen abgelagerten Abfälle und der meist ungünstigen Immissionspfade werden bei der Altlastenerkundung schnell Gefährdungsrisiken bestimmt, die eine Sanierung der Deponien bzw. Altlasten erforderlich machen. Dabei stellen besonders die Böschungsbereiche von Hangdeponien und Abfallhalden hinsichtlich der Sanierung ein besonderes Problem dar. Durch die Versickerung von Niederschlagswasser geht von der Altlast vor allem eine Gefährdung für die Schutzgüter Grundwasser und Boden aus.

Deponie / Risikoanalyse

Versicherungstechnische Risikoanalyse für Deponiestandorte

Der Gebrauch von Technik verursacht Risiken für Leben und Gesundheit des Menschen sowie für Sachgüter und Umwelt. Um für die Risiken eine angemessene Sicherheit zu gewährleisten, sind vom Gesetzgeber haftungsrechtliche Vorschriften, insbesondere das Umwelthaftungsgesetz, aufgestellt worden. Diese gewähren einen angemessenen Schadens- und Vermögensausgleich zum Schutz der Umwelt und des Geschädigten. Das Umwelthaftungsgesetz sieht einen Haftungsumfang in Höhe von DM 320 Mio. vor.

Müllschlacke / Qualität

Einfluß der Abfallzusammensetzung auf die Qualität der Schlacke bei der Verbrennung von Rest-Siedlungsabfällen

Bei der thermischen Behandlung von Rest-Siedlungsabfällen fallen jährlich etwa 3 Mio. t feste Rückstände überwiegend als Hausmüllverbrennungs- (HMV-) Rohschlacke an. Um eine hohe Verwertungsrate der Schlacke z. B. als Baumaterial im Straßen- und Wegebau oder bei Erdbaumaßnahmen sicherzustellen, sind gemäß der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) [TA93] Maßnahmen zu treffen, die zu einer Schadstoffentfrachtung und Qualitätsverbesserung der Schlacke führen.

Kompostierung / Anlagen

Stand der biologischen Abfallbehandlung in Deutschland – Teil I

Dargestellt wird der Status-Quo der biologischen Abfallbehandlung in Deutschland im Jahre 1998. Die Dokumentation gliedert sich in die Bereiche Kompostierung (Teil I) und Vergärung (Teil II). Die Aussagen und Ergebnisse beruhen auf einer umfassenden Erhebung des Witzenhausen-Institutes von Anfang 1998 bei über 550 Kompostierungsanlagen in Deutschland. Im Teil I wird der Stand der Kompostierung sowohl hinsichtlich der Anlagentechnik als auch der zur Verfügung stehenden Behandlungskapazitäten differenziert nach den verschiedenen Bundesländern dargestellt.

Sammlung / Biomüll

Sammlung und Transport von Bioabfall – eine Simulationsstudie

In diesem Beitrag werden Transportvorgänge bei der Sammlung von Bioabfällen nach dem Umleersystem theoretisch analysiert. Dabei kommt die Methode der mathematischen Modellbildung und Simulation zum Einsatz. Die Entwicklung des Simulationsmodells, bestehend aus den Komponenten Sammelfahrzeug, Sammelbezirk, Streckensimulation und Kostenrechnung, wird skizziert. Anhand von Beispielen werden Anwendungsmöglichkeiten des Simulationswerkzeugs gezeigt.

Industrieabfälle / Begriffsbestimmung

Kann man Chemikalien „reparieren“?

Die in der Überschrift gestellte Frage mag manchem absurd erscheinen. Für den Praktiker allerdings, der sich täglich mit der Abgrenzung zwischen Produkt und Abfall beschäftigt, wird damit doch eine alltägliche Frage gestellt. Verwertbare und tatsächlich verwertete Abfälle und Reststoffe wurden nach altem Abfallrecht wie Produkte und Gebrauchsgüter behandelt, jedenfalls wenn die Verwertung in privater Regie erfolgte. Es war daher in der Regel unnötig, diese Stoffe gegenüber Produkten und anderen Nicht-Abfällen abzugrenzen.
 

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