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Inhalt der Ausgabe 12/1998

Autoshredder / Reststoffe

Charakterisierung und Entfrachtung von Reststoffen aus Autoshredderanlagen

Bei der Verwertung von Altautos zur Gewinnung von Stahlschrott fallen in Europa jährlich 2–3 Mio t REststoffe aus AutoSHredderanlagen (nachfolgend als RESH bezeichnet) an. Allein in der BRD sind es 0,5 Mio t/Jahr, in der Schweiz ca. 50 000 t/Jahr. RESH besteht aus Kunststoffen, Textilien, Hart- und Weich-Schaumstoffen, Gummi, Lackresten, Metallen und mineralischen Stoffen wie Glas, Sand, etc. RESH darf seit 1996 in der Schweiz nicht mehr deponiert werden. Die Mitverbrennung in Kehrichtverbrennungsanlagen ist zur Zeit vom Bundesamt für Wald und Umwelt (BUWAL) gestattet.

Müllverbrennung / Optimierung

Betriebsoptimierung und Investitionsplanung in der Abfallbehandlung

Die in diesem Artikel präsentierten Simulationen mit ECO-SOLVER-MVA-1 liefern Erkenntnisse bezüglich Betrieb und Planung einer MVA am Beispiel der Anlage in St. Gallen. Es wird ein neuartiges Instrument vorgestellt, welches als «Flugsimulator in die Zukunft» die Prüfung praktischer Fragen zur Betriebsoptimierung, Lenkung spezifischer Abfall- und Wertstoffströme, aber auch die gebührenabhängige Schaffung und Nutzung von Investitionsreserven für die nächste Planungsphase erlaubt.

Verbrennung / Biomasse

Zum Stand der Technik und der Kosten bei der energetischen Nutzung von Biomasse

Das Bestreben CO2-Minderungsmaßnahmen in allen Bereichen der Energieerzeugung durchzuführen, verleiht der energetischen Nutzung von Biomasse eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Die energetische Nutzung von Biomasse ist im Vergleich zu fossilen Energieträgern CO2-neutral.

Klärschlamm / Entsorgungsverfahren

Klärschlammentsorgung in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg fielen 1995 auf kommunalen Kläranlagen nach Stabilisierung, Konditionierung und Entwässerung etwa 365 000 Mg TM (Trockenmasse) an. Davon wurden etwa 21 % deponiert, ca. 35 % in Baden-Württemberg landwirtschaftlich oder landbaulich verwertet, etwa 12 % verbrannt und ca. 32 % außerhalb Baden-Württembergs entsorgt. Durch die Vorgaben der TA Siedlungsabfall wird ab dem Jahr 2005 die Deponierung von unbehandeltem Klärschlamm nicht mehr möglich sein.

Deponie / Emissionen

Sind die Ergebnisse von Stabilitätsuntersuchungen an behandelten Siedlungsabfällen untereinander vergleichbar?

Einhergehend mit der Veröffentlichung der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) begann verstärkt die Diskussion um den ablagerungsrelevanten Parameter Glühverlust, welcher das Emissionspotential des Abfalls kennzeichnen soll. Dieser wurde mit 5 Gew.-% so gering gewählt, daß er mit einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung nicht erreicht werden kann, da i. d. R. schon die im Abfall enthaltene, jedoch in der Deponie nicht abbaubare Kunststoffraktion die geforderten 5 Gew.-% Glühverlust deutlich überschreitet.
 

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