• Schreiben Sie uns!
  • Seite empfehlen
  • Druckansicht

Prüfungsleitfaden: IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Beschaffungsgesichtspunkten

Outsourcing von IT-Leistungen kann Unternehmen helfen, Synergien und externe technische Kompetenz zu nutzen, Optimierung interner Prozesse zu erleichtern und wirtschaftliche Vorteile wahrzunehmen. Der Begriff „Outsourcing“ umfasst dabei grundsätzlich alle Aktivitäten, die Leistungen- oder Teilleistungen aus dem Unternehmen heraus an einen Dritten verlagern. Betrachtet man die historische Entwicklung, begann die Verlagerung der Leistungserbringung in größerem Umfang in den 1960er Jahren in der Fertigungsindustrie. Hier wurde die Produktion an meist asiatische Auftragsfertiger auslagert. Das Outsourcing begann mit technologisch leicht herzustellenden Produkten, wie zum Beispiel Textilien. Im Laufe der Zeit wurden immer anspruchsvollere Produktionsaufgaben ausgelagert. In den 80er Jahren erfolgten die Auslagerungen von Teilen der IT-Infrastruktur (z.B. Netzwerke) oder von IT- Prozessen, wie die EDV-Auslagerungsverträge von General Motors und Eastman Kodak. Etwa seit dem Jahr 2000 wird die Möglichkeit des Outsourcings von allen Branchen genutzt.

Seiten 67 - 84

Dokument Prüfungsleitfaden: IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Beschaffungsgesichtspunkten