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Inhalt der Ausgabe 10/2013

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Technik

Busworld: Innovativer Branchentreff

Die 22. Auflage von Europas größter Busmesse wird wieder Branchentreff und Stimmungsbarometer zugleich sein. Neue Typen und Komponenten zeigen auf, was Stand der Technik ist. Nach dem Trend hin zu alternativen Antrieben zeigt sich aktuell eine gewisse Ernüchterung. Dies liegt nicht nur an den hohen Anschaffungskosten für Elektro- oder Hybridbusse, sondern auch an den optimierten Dieselbussen, die vielfach mit günstigen Betriebskosten „kontern“. Zudem steht die Einführung der Abgasnorm Euro 6 für alle Neuzulassungen unmittelbar bevor, entsprechend groß wird das Angebot neuer Bustypen oder angepasster Varianten sein. Die Fachmesse Busworld findet vom 18. bis 23. Oktober auf dem Messegelände in Kortrijk (Belgien) statt und ist täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Bis auf Sonntag (20.10.) ist die Busworld ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten.

Daimler Buses: Euro 6 und neue Typen

Daimler Buses mit den Marken Mercedes- Benz und Setra hat bei der Umsetzung auf Euro 6-Antriebe ein erstaunliches Tempo vorgelegt. Sehr früh wurden die neuen Motoren der Baureihen OM 936, OM 470 und OM 471 präsentiert. Innerhalb von nur zwei Jahren erfolgte die Vorstellung der von Grund auf erneuerten Baureihen Citaro (Stadtbus) und ComfortClass 500 (Reise) sowie die Wandlung der Baureihe Travego zur „First Edition“. Darüber hinaus sind bereits Hochbodenbusse wie Integro und Varianten aus Setras ComfortClass 500 mit Euro 6-Antrieben im Einsatz. Zur Busworld 2013 präsentiert sich die Programmpalette komplett in Euro 6 – einschließlich der Reisebusse vom Typ Tourismo, den Minibussen auf Sprinter-Basis, dem Doppelstockbus S 431 DT und dem eigentlichen Highlight: Die neue TopClass 500 von Setra. Für Verkehr und Technik bestand Gelegenheit, die Premierenfahrzeuge vorab zu besichtigen.

KVB nimmt 53 neue Busse in Betrieb

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben im ersten Halbjahr 2013 insgesamt 53 neue Busse des Herstellers MAN in Betrieb genommen. Zu dieser im Volumen größten Busbeschaffung der letzten Jahre gehören 34 kleine Solobusse und 19 Gelenkbusse des Fahrzeugtyps Lion’s City. Die neuen Busse ersetzen 53 ältere Busse, die zum größten Teil weiterverkauft wurden. Nur ein kleiner Teil der Alten bleibt im Unternehmen, um für die nächsten zwei Jahre die Fahrzeugreserve zu vergrößern, wenn verschiedene Baumaßnahmen Linienersatzverkehre im größeren Umfang erfordern. Mit der Erneuerung ihres Fuhrparks verfügt die KVB über eine verhältnismäßig junge Busflotte. Dies bringt Vorteile für Fahrgäste und Umwelt, die eine rechtzeitige Reinvestition rechtfertigen und auch der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nutzt.

Betriebspraxis und Rationalisierung

Osnabrücker Stromkreislauf

Vor zwei Jahren starteten die Stadtwerke Osnabrück nach den Sommerferien eine Buslinie, die auf einem Rundkurs in der Innenstadt – teils durch Einbahnstraßen – das Marienhospital über Johannisfreiheit und Johanniskirche mit dem zentralen Umsteigepunkt im Liniennetz der Stadt, dem Neumarkt, verband. Anders als üblich wurde diese Verbindung nicht mit einer Nummer, sondern mit einem Namen bezeichnet: „e:Bus-Linie“. Der Linienweg führte auch durch Osnabrücks Fußgängerzone, wo die Passanten möglichst wenig beeinträchtigt werden sollten. Deshalb kam ein Elektrobus zum Einsatz, und zwar ein kleiner Italiener vom Typ Zeus (Zero Emission Urban System) des Herstellers BredaMenarinibus.

Hannover rüstet alle Bahnsteige der U-Bahn-Stationen mit Defibrillatoren aus

In Hannover erhalten sämtliche Bahnsteige in den unterirdischen Stationen der Stadtbahn Defibrillatoren als Maßnahme gegen den plötzlichen Herztod. Die Ausstattung mit insgesamt 46 Geräten begann Ende Juni, sie soll 16 Wochen dauern. Mehrere Institutionen haben sich dafür zusammengeschlossen, die Vorarbeiten erstreckten sich über drei Jahre. Von den 130.000 Euro Gesamtkosten zum Einstieg trägt die Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG 60.000.

Sauberes Ambiente am Rhein mit Schweizer Maschinentechnik

Königswinter, 40.000-Einwohner-Stadt am Rhein und in Nachbarschaft zur Bundesstadt Bonn, von dessen (ehemaligem) Diplomatenviertel Bad Godesberg nur durch den Rhein getrennt. Auf seiner Rheinseite wird es einerseits von Bonn- Beuel, andererseits von Bad Honnef und dem Siebengebirge eingerahmt. Das Stadtgebiet, welches sich in neun Stadtteile mit Berg- und Talbereich mit 79 Ortschaften/ Gehöften gliedert, erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 76,5 Quadratkilometern und weist damit die viertgrößte Ausdehnung im Rhein-Sieg-Kreis auf.

Erste fahrerlose U-Bahn Deutschlands hat fünfjährigen Geburtstag

Mit der ersten fahrerlosen U-Bahn Deutschlands hat Nürnberg Furore gemacht. Die Züge fahren im 100-Sekunden-Takt, die Pünktlichkeit liegt bei 99 Prozent. Die Technik und die Züge kommen von Siemens. „Fahrerlose U-Bahnen sind energieeffizienter, pünktlicher und Zusatzzüge können kurzfristig aus dem Depot rollen“, sagt Sami Atiya, Leiter der Siemens- Einheit Mobility and Logistics. „Vor fünf Jahren war die erste fahrerlose U-Bahn Deutschlands unser Pionier-Projekt.

Messe

26. iaf 2013 – Leistungsschau der gesamten Bahnbau-Branche – Teil 3 –

Der Rhythmus ist gefunden: Alle vier Jahre trifft sich die Bahnbau-Branche zu ihrer Leitmesse, der Internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik (iaf). Die dreitägige Messe in Münster ist in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert. Die Aussteller schaffen auch größte und schwerste Geräte zum Messeplatz am Bahnhof Münster/Ost, sie nehmen dafür erheblichen Aufwand auf sich und ermöglichen dennoch freien Eintritt.

Kurzbeitrag

Krank, berufsunfähig = Hartz IV

Wir schreiben das Jahr 2001. Die Bayern gewinnen die Champions-League, Oliver Kahn hält drei Elfmeter. Das war die gute Nachricht für viele Deutsche. Die schlechte Nachricht für alle, die damals noch keine vierzig Jahre alt waren: Die gesetzliche Absicherung gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit wurde aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Rentenversicherung gestrichen und durch die Rente wegen Erwerbsminderung ersetzt.

Die Zelisko Editoren-Tools – selbstständiges Editieren und Erstellen von Bedienermasken und Ticketlayouts

Um unseren Kunden in den Verkehrsunternehmen die flexible, zeitnahe und selbstständige Erstellung von Ticketlayouts und Bedienermasken zu ermöglichen, bietet Zelisko ein modernes Editoren-Tool an. Aufgrund von Anforderungen an unsere Kunden beispielsweise aus der Politik, von den Aufgabenträgern und Interessengruppen müssen immer schneller neue Tickets, neue Produkte oder auch Zählergebnisse und Auswertungen erstellt werden. Auch das Einrichten von zeitlich befristet gültigen Fahrscheinen für Event- oder Kombi- Ticketlösungen werden immer häufiger nachgefragt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, stellen wir ein umfangreiches Editoren-Tool - den Zelisko Designer - bereit.
DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7911.2013.10
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7911
Ausgabe / Jahr: 10 / 2013
Veröffentlicht: 2013-09-25
 

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