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Inhalt der Ausgabe 11/2012

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Verkehrspolitik

Ohne Verkehrspolitik gibt es keine Verkehrsgestaltung – Teil 2 –

Regelmäßig wird in Deutschland der ausufernde Verkehr beklagt. Nur die Inhalte der Klagen haben sich im Laufe der Zeit verändert: Nach den vielen Verkehrstoten Anfang der 70er Jahre kam das Waldsterben (Stickoxyde); vor etwa 20 Jahren waren die Hauptanlässe der Flächenfraß und die Klimadiskussion, jüngere Impulse gehen von der Knappheit der Erdölreserven und den deshalb hohen Preisen sowie von der Angst vor dem Ende fossiler Energie aus. Und ganz aktuell wird die Diskussion neu belebt vom Ausstieg aus der Atomenergie und dem damit verbundenen Zwang zu genereller Energiesparsamkeit und zur Entwicklung neuer Antriebskonzepte.

Technik

Bewertung der Sonderborde an Haltestellen des städtischen Nahverkehrs – Teil 1 –

Mit dem Gleichstellungsgesetz wird den Behinderten von Staats wegen auch der barrierefreie Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln zugesichert. Dass dies trotz bindender Verpflichtung noch nicht in allen Kommunen voll gewährleistet wird, hat vielfältige Ursachen. Oftmals sind fachliche Unsicherheiten der Verkehrsplaner oder falsche Entscheidungen des Betreibers bzw. der zuständigen Tiefbauämter die Ursachen hierfür. Aber auch der Fahrzeugwirtschaft ist eine angemessene Schuld zuzuweisen.

Pünktlich durch Amsterdam

Außer den knapp 800.000 Einwohnern bevölkern Jahr für Jahr zehn Millionen Touristen die niederländische Metropole Amsterdam und ihr Umfeld. Da ist ein zuverlässiger, komfortabler und sicherer öffentlicher Nahverkehr für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Stadt und Region von größter Bedeutung. Die GVB in Amsterdam (Gemeente Vervoer Bedrijf) als größtes städtisches Verkehrsunternehmen der Niederlande befördert in diesem Ballungsraum mit fast 600 Fahrzeugen täglich fast 800.000 Fahrgäste. Das Streckennetz umfasst heute 42 Bus-, 16 Straßenbahnund 4 U-Bahnlinien sowie 5 Fährverbindungen.

Erste Wasserstoff-Elektrolokomotive tourte durch Europa – Pläne für Einsätze im Nahverkehr

Im Rahmen der „European Hydrogen Road Tour 2012“ reiste im Herbst auch ein kleines wasserstoffgetriebenes Schienenfahrzeug von England nach Deutschland. Die Road Tour, Teil des übergeordneten europäischen Projektes „H2moves Scandinavia“, präsentierte in Hamburg, Hannover, Bozen, Paris, Cardiff, Bristol, Swindon, London und letztlich Kopenhagen aktuelle Personenkraftwagen mit Brennstoffzelle sowie eine mobile Wasserstofftankstelle.

Betrieb

Mobilität hat einen Namen: Dubai – Teil 1 –

Keine andere Stadt weltweit setzt – trotz aller wirtschaftlichen Verwerfungen der letzten Jahre langfristig erfolgreich – so entschieden darauf, Menschen und Güter in Bewegung zu bringen. In atemberaubendem Tempo entwickelt Dubai seinen Handel, seinen Transport und dazu seinen Verkehr. Dabei ist die mit geschätzt 1,5 Mio. Einwohnern heute größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate noch vor drei Generationen ein unbedeutendes Fischernest weitab von allen internationalen Routen gewesen.

Betriebspraxis und Rationalisierung

Hemmnisse und Erfolgsfaktoren für den Umweltverbund

In den letzten Jahren zeigt sich in vielen Kommunen ein Trend, die Verkehrspolitik mehr und mehr auf den Umweltverbund auszurichten. Dabei bestehen, trotz allgemeiner Finanznot, durchaus Spielräume: Auch wenn die Rahmenbedingungen wesentlich durch EU, Bund und Länder vorgegeben werden, bleibt es in der Verantwortlichkeit der Kommunen, ein nachhaltiges Verkehrssystem aufzubauen.

Alternative Busantriebe: Eine unendliche Geschichte

Jeder 20. Bus im Linienverkehr wird heute durch einen alternativen Antrieb bewegt. Voraussetzung ist eine optimale Versorgungs-Infrastruktur (Wasserstoff- oder Erdgastankstellen, Akku-Ladestationen oder ein Oberleitungsnetz). Trotz der Forderungen nach einer Energiewende gerät die Weiterentwicklung der Elektromobilität von Stadtbussen immer wieder ins Stocken. Es ist und bleibt eine unendliche Geschichte.

Tagung

VDV-Jahrestagung 2012: Infrastruktur und Finanzierung im ÖPNV – Teil 3 –

Die diesjährige Jahrestagung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen – VDV – fand vom 11. bis 13. Juni in der Landeshauptstadt Düsseldorf statt. Mit mehr als 950 Gästen hat die VDV-Jahrestagung 2012 eine der höchsten Besucherzahlen der letzten Jahre erzielt. Gastgeber waren der VDV und die Düsseldorfer Rheinbahn AG.

Kurzbeitrag

Jubiläum für EvoBus Werk Neu-Ulm

Am 5. Oktober jährte sich der Start zur Omnibus-Serienfertigung im Neu-Ulmer Busmontagewerk der Daimler AG zum 20sten Mal. Nach den ersten konkreten Planungsschritten für ein neues Buswerk im Jahr 1983 durch die ehemalige Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH, Ulm, folgten im August 1990 der erste Spatenstich und Baubeginn. Insgesamt steckte das Ulmer Traditionsunternehmen rund 175 Mio. D-Mark in diese strategische Zukunftsinvestition.

Haftung für Sitzgurt im Bus

Da ein Fahrgast gegen die Gurtpflicht im Bus verstoßen hatte, kam es auch auf die Betriebsgefahr des Fahrzeugs an. Der Busfahrer war verpflichtet, seine Fahrweise so einzurichten, dass die Gesundheit der Passagiere im Bus nicht mehr als den Umständen nach vermeidbar gefährdet wurde. Diesen Anforderungen war der Busfahrer nicht gerecht geworden.

Kurz & Bündig

Aus der Industrie

+++ Zweiwege-Multicar pflegt Berliner Schienennetz +++
DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7911.2012.11
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7911
Ausgabe / Jahr: 11 / 2012
Veröffentlicht: 2012-10-26
 

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