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Wer investiert in Hotelprojekte? Zur Herausforderung bei der Investorensuche

Erst in den 80-er Jahren gewannen Hotelimmobilien bei Investoren an Beliebtheit. Diese Entwicklung wurde vor allem auch von der zu dieser Zeit stetig sinkenden wirtschaftlichen Attraktivität von Büro- und anderen Gewerbeimmobilien als auch der Professionalisierung der Hotelbranche begünstigt.
Seither haben sich Hotelimmobilien als Assetklasse neben den klassischen Anlagezielen wie Büro, Wohnen und Einzelhandel etabliert und stellen für eine breite Anzahl verschiedenster Investorentypen einen wichtigen Teil des Portfolios dar. Dies ist nicht zuletzt auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass Hotels, entgegen ihrer früheren Wahrnehmung als intransparente und mit hohem Risiko behaftete „Exoten“ unter den Immobilien, bei entsprechender Struktur und Fachkenntnis durchaus lukrative Anlageobjekte darstellen können. Voraussetzung hierfür ist allerdings die Kenntnis über die Eigenheiten, Chancen und Risiken dieses Immobilientypus, welche im Folgenden näher beleuchtet werden. Hotelimmobilien zählen per Definition zu der Kategorie der Sonder- oder Spezialimmobilien, da die den Wert und die Wirtschaftlichkeit bestimmenden Faktoren sich deutlich von anderen Immobilien unterscheiden. Im Gegensatz zu beispielsweise Büroimmobilien lässt sich der Wert einer Hotelimmobilie nicht ausschließlich durch die Quantifizierung von harten Faktoren, wie z. B. Lage, Ausstattung und Mietertrag, bestimmen. Vielmehr steht der Wert einer Hotelimmobilie in engem Zusammenhang mit weicheren Faktoren, wie vor allem der Qualität des vorhandenen Managements.

Seiten 531 - 545

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