Inhalt der Ausgabe 05/2014
Editorial
Inhalt
Management
Die vorliegende Studie analysiert im Rahmen einer Langzeituntersuchung die Befolgung des DCGK durch die deutschen Prime-Standard-Unternehmen außerhalb des Finanzdienstleistungssektors. Auf der Basis von mehr als 3.200 Beobachtungen werden zunächst die zeitliche Entwicklung der Kodexbefolgung und die durchschnittliche Befolgungsquote für die einzelnen Kodexziffern dargestellt. Anschließend werden mittels Regressionsanalysen Determinanten der Kodexbefolgung, insbesondere die Eigentümerstruktur, untersucht.
Wie berechtigt ist die These, dass Familienunternehmen aufgrund des intensiven Eigeninteresses der Eigentümer kein intensives Governance-Regelwerk wie den DCGK benötigen? In dem Beitrag soll die Vermutung dieser sog. Monitoring-Hypothese überprüft werden. Anschließend wird eine Darstellung der alternativen Wege der Einflussnahme der Familien vorgenommen.
+++ Fördert die Unternehmenskultur die Performance? +++
Recht
+++ Vertretung der AG bei Geschäft mit Ein-Personen-Gesellschaft eines Vorstandsmitglieds +++ Haftung des Hauptversammlungsleiters +++ Organhaftung für Vertragsstrafe +++ Klageerhebung bei Gesellschaftsverträgen mit Schlichtungsklauseln +++
+++ Gesetzentwurf zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen +++ EU-Konsultation zu grenzüberschreitenden Verschmelzungen und Spaltungen +++
Prüfung
Ziel dieses Artikels ist es, Transparenz in das Kompetenzspektrum der Aufsichtsgremien der DAX-30-Unternehmen zu bringen. Eine aktuelle Kienbaum-Studie zeigt anhand einer empirischen Überprüfung, dass die DAX-30-Aufsichtsräte deutlichen Nachholbedarf in Sachen Diversität und Human Resources haben.
Rechnungslegung
Mit der Veröffentlichung des -Framework des Integrated Reporting Council (IIRC) steht den Anwendern bereits seit fast einem Jahr ein prinzipienorientiertes Rahmenwerk zur Verfügung, das in unterschiedlichen Berichtsformen umgesetzt werden kann. Der folgende Beitrag untersucht die zu beobachtenden Anwendungsformen von Integrated Reporting in der deutschen Berichtspraxis und unterbreitet zum Zwecke der besseren Vergleichbarkeit einen Vorschlag für eine einheitliche Berichtsstruktur.
Fehlerkorrekturen (Restatements) von veröffentlichten IFRS- und US-GAAP- Abschlüssen liefern eine adäquate Grundlage, um Determinanten für fehlerhafte Berichterstattung zu ermitteln und Reaktionen zu ermöglichen. Kernanliegen dieses Beitrags ist es, eine Bestandsaufnahme wesentlicher empirischer Resultate wiederzugeben. Dabei liegt der Fokus auf für die CG bedeutenden Elementen.
+++ Auswirkungen der IFRS in der EU +++ DVFA-Standards zur Bondkommunikation +++ EU-Richtlinienvorschlag zur Einbeziehung der Aktionäre in Entscheidungen +++
Mit dem als Referentenentwurf vorliegenden Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) kommt der Gesetzgeber den europäischen Vorgaben zur weiteren Harmonisierung der Rechnungslegung in Europa nach, die überwiegend ab dem Geschäftsjahr 2016 gelten sollen. Neben diesen explizit genannten Reformzielen sollen jedoch einige Änderungen in das HGB integriert werden, die die Unternehmen und die diese überwachenden Personen insbesondere in der Umstellungsphase vor große Herausforderungen stellen werden.
Service
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