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Inhalt der aktuellen Ausgabe 04/2020

Editorial

Innovationsmanagement – Mit und ohne Fakes

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Aus der Wissenschaft

Qualitative Online-Methodik in der Anwendungspraxis

In der Unternehmenspraxis, insbesondere in der Marktforschung und im Innovationsmanagement, ist die qualitative Online-Forschung im letzten Jahrzehnt auf dem Vormarsch. Die Möglichkeiten der Digitalisierung bieten neue Perspektiven auf bestehende Forschungsmethoden. Mittlerweile wurden bewährte Werkzeuge und Methoden entwickelt. In der Corona-Pandemie erfuhren Online-qualitative Methoden wie viele digitale Kollaborations- und Interaktionsmöglichkeiten einen plötzlichen Aufschwung, da Gruppendiskussionen, persönliche Interviews, Workshops etc. offline nicht mehr durchgeführt werden konnten.

Künstliche Intelligenz treibt Innovationen

Welche Zahlen oder Studien zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) man auch bemüht, sie lassen aufhorchen. Sie zeigen, dass KI keine Zukunftsmusik mehr ist, sondern mehr und mehr in die Anwendung gelangt sowie das Ideen- und Innovationsmanagement beeinflusst. Und das bringt Mehrwerte. Laut einer Schätzung des Startups Appanion Labs hat KI 2019 allein in Deutschland bereits zu rund 218 Milliarden Euro Umsatz beigetragen. Nach Schätzung von Experten soll dieser Anteil bis 2030 auf zwei Billionen Euro steigen. Die vier umsatzstärksten Branchen sind die Automobil- und Konsumgüterproduktion, der Maschinenbau sowie die Produktion von Elektronik- und Hightech-Gütern.

Design Thinking-Projekte: Prozess-Roadmap und Tool-Unterstützung

In Zeiten beschleunigten Innovationsbedarfs suchen Unternehmen nach Strategien und Vorgehensweisen, um den Innovationsprozess zu strukturieren und greifbar zu machen. Die Innovationsmethodik Design Thinking (DT) nutzt eine systematische und nutzerorientierte Herangehensweise zur Lösung von komplexen Problemstellungen mit zahlreichen, in Konflikt stehenden Sachverhalten aus verschiedenen Lebensbereichen. Die holistische Betrachtung der Herausforderung vermeidet die Gefahr, durch eine isolierte Lösung von Teilproblemen das Gesamtproblem zu verschlimmern. Design Thinking nähert sich dem Gesamtproblemkreis stattdessen aus Nutzersicht. In einer umfangreichen Forschungsphase versetzen sich die Projektmitarbeiter in die Rolle der Betroffenen, analysieren Verhaltensweisen und Gefühle der Anwender und bauen Empathie zu ihnen auf.

Methoden und Tools

Abonnement – Erfolgsfaktoren eines innovativen Geschäftsmodells

Wenn es darum geht, Innovationen im Unternehmen zu entwickeln, lohnt ein Blick auf die Entwicklung von Geschäftsmodellen innerhalb der eigenen und auch anderer Branchen. Wo auch immer man heutzutage hinschaut, nahezu überall ist eine grundlegende Entwicklung bei der Neuausrichtung von Geschäftsmodellen evident: Die Ausgestaltung der Geschäftsbeziehung ist auf die Gestaltung andauernder Beziehungen zwischen Anbieter und Kunden gerichtet. Schlagworte wie Kundenbindung und Kundenbeziehungsmanagement stehen zwar schon seit Jahrzehnten weit oben auf der Agenda vieler Unternehmen. Konsequent umgesetzt erscheinen sie aber vielfach erst in jüngerer Zeit.

Innovatives virtuelles Lernen in Teams (Teil 1)

Fallstudien und Simulationen sind anerkannte Lernwerkzeuge. Wie aber gelingt es, über die übliche Diskussion von Fallstudien im Seminarraum hinaus diese so in eine Simulation zu integrieren, dass junge angehende Berater realitätsnah tatsächlich „Erfahrungen am Fall“ sammeln? Lässt sich eine solche Simulation auch virtuell durchführen? Und kann der Einsatz von individuellen Verhaltenspräferenzprofilen die Arbeit der Teams an den Fallstudien unterstützen? Der folgende Beitrag stellt ein innovatives Bootcamp-Konzept vor, das individuelle Verhaltenspräferenzen, eine fallstudienbasierte Simulation und virtuelles Lernen miteinander verbindet und im Juni 2020 in der Ausbildung von Business Consulting Studenten an der Hochschule Harz sehr gute Ergebnisse erzielte.

Effectuation im Innovationsprozess – wie wir neue Ideen in die Umsetzung bringen

Kennen Sie diese Aussage? „Ideen sind nicht unser Problem, aber an der Umsetzung scheitern wir zumeist“. In meiner Tätigkeit als externe Innovationsmoderatorin höre ich diese Aussage regelmäßig und kann dies durch die Begleitung von Unternehmen im Innovationsprozess unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Branchen bestätigen. Im Folgenden werde ich die Effectuation Herangehensweise beschreiben, die aus der Entrepreneurship Forschung kommt und vor allem dabei hilft, Ideen in die Umsetzung zu bringen.

Best Practice

Vom Kennzahlenvergleich zum Benchmarking face to face

Kennzahlen zeigen auf, was Unternehmen erreicht haben – nicht aber, wie sie das getan haben. Das wird erst durch ein „Benchmarking face to face“ ermöglicht. Der „Kennzahlenvergleich Ideenmanagement“ bietet dafür einen ebenso einfachen wie eleganten Zugang – und das mit 100 % Datenschutz.

Ideenmanagement Dortmunder Stadtwerke DSW21

Das Unternehmen: DSW21 ist als kommunales Dortmunder Dienstleistungsunternehmen in einer Holding-Struktur organisiert. Neben der Muttergesellschaft, die den öffentlichen Nahverkehr betreibt, betreut das Konzernideenmanagement auch Tochtergesellschaften der kommunalen Energieversorgung, der Netzgesellschaft, den Dortmunder Flughafen, sowie die Wasserwerke Westfalen.

Die Integration von Ideen- und Innovationsmanagement am Beispiel der KSB SE & Co. KGaA

Immer schneller werdende Technologiezyklen gepaart mit Trends wie Digitalisierung oder Industrie 4.0 stellen Unternehmen vor die Herausforderung immer schneller zu innovieren, d. h. Ideen erfolgreich an den Markt zu bringen. Dieser externe Druck führt dazu, dass zunehmend eine Integration von Ideen- und Innovationsmanagement stattfindet. Im ersten von zwei Beiträgen haben wir aufgezeigt, wie die KSB SE & Co. KGaA das Ideenmanagement digitalisiert und dabei gleichzeitig um die Funktionen des Innovationsmanagements erweitert hat. Diese Veränderung hin zu einem ganzheitlichen Management ist jedoch nicht nur durch unternehmensexterne Entwicklungen angestoßen worden.

Experteninterview

„Künstliche Intelligenz ist eine unerschöpfliche Potenzialmaschine“

Literatur

Ideen erfolgreich managen – Neue Perspektiven, aktuelle Branchenbeispiele, wissenschaftliche Grundlagen und Erkenntnisse

Mit dem Sammelband decken die Herausgeber in rd. 30 Kapiteln ein breites Spektrum des Ideenmanagements ab von der Entwicklung des Ideenmanagements mit wichtigen Tendenzen hin zu einer Übersicht über best practices und dem Zusammenwachsen mit dem Innovationsmanagement. Es würde hier den Rahmen sprengen, auf jedes dieser Kapitel einzugehen. Die Entwicklung des Betrieblichen Vorschlagswe­sens hin zum Ideenmanagement zeichnen Norbert Thom und Alexander Brem nicht nur nach, sondern spannen den Bogen weiter zu aktuellen Trends in diesem Feld.

Digitale Innovationen entwickeln

Innovative Geschäftsmodelle ohne eine digitale Komponente sind aktuell kaum vorstellbar. Gleichzeitig sind immer mehr Personenkreise in Innovationsprojekte involviert und es sollen auch diejenigen im Unternehmen, die traditionell in anderen Funktionen aktiv sind, zu solchen innovativen Projekten beitragen und Impulse hierzu geben. Dabei offenbaren sich des Öfteren durchaus Schwierigkeiten. So kann man sich nicht darauf verlassen, dass ein Verständnis dahingehend vorliegt, was denn überhaupt Innovation sei und wozu sie hilfreich sein könnte. Und auch konkrete Methoden des Innovationsmanagement sind nicht zwingend bekannt; ebenso wenig wie diese sich von den Tools des klassischen Projektmanagements abgrenzen.

Buzz Words

Working Out Loud

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2198-3151.2020.04
Lizenz: ESV
ISSN: 2198-3151
Ausgabe / Jahr: 4 / 2020
Veröffentlicht: 2020-11-17
 

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