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Inhalt der aktuellen Ausgabe 02/2020

Editorial

Kreativitäts- und Ideenvakuum in Corona-Zeiten?

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Aus der Wissenschaft

Maschinelles Lernen in der unternehmerischen Praxis (Teil 2)

Die publizistischen Wurzeln der NZZ Mediengruppe aus Zürich reichen bis in das 18. Jahrhundert zurück, und doch steht sie mit beiden Beinen im 21. Jahrhundert. Besser als viele andere Unternehmen im Printjournalismus hat sie sich den Anforderungen der Digitalisierung gestellt. Früh und zentral koordiniert wurde damit begonnen, alle Prozesse bis hin zum Druck digital abzubilden.

Ethik in der künstlichen Intelligenz

Autonomes Fahren, Pflegeroboter, Gesichtserkennung: Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, alle Lebensbereiche zu verändern. Welche Bedeutung spielen dabei ethische Fragen? Wie können intelligente Systeme human gestaltet werden? Darüber haben Experten aus verschiedenen Bereichen in der Tagung „Ethik in der künstlichen Intelligenz“ gesprochen.

Kreativität im Maschinenbaustudium

Kreativität wird allenthalben als eine Kernkompetenz des 21. Jahrhunderts angesehen. Sie ist die Voraussetzung für die Entwicklung neuer Produkte und damit für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Diese Bedeutung schlägt sich zunehmend auch in den Richtlinienpapieren der höheren Bildung nieder – insbesondere im Ingenieurbereich. Die Ingenieurstätigkeit kann insgesamt als eine spezielle Form der Kreativität verstanden werden. Im Unternehmen sind daher häufig Ingenieure für die Generierung und Implementierung von neuen Ideen und Problemlösungen zuständig. In dem vorliegenden Beitrag wird untersucht, inwieweit Kreativität im Bachelorstudium Maschinenbau in Deutschland bereits heute vermittelt wird.

Methoden und Tools

Digitalisierung im Innovationsprozess – Durch „Needmining“ Lead-User effizient finden

Natürlich hat die Digitalisierung nicht nur einen großen Einfluss auf Dinge des täglichen Lebens, sondern auch auf Prozesse innerhalb von Unternehmen. Hierbei geht es nicht nur um interne Prozesse, sondern auch um das Zusammenspiel mit Externen wie Kunden oder Lieferanten.

Pandemie verändert Führungs- und Mitarbeiterverhalten

Im Verlauf der vergangenen Dekade hat die Bundesrepublik in wirtschaftlicher Hinsicht eine kontinuierliche und erfolgreiche Entwicklung durchlaufen. Das BIP wies eine stetige, solide Wachstumskurve aus. Die Arbeitslosenquote sank auf ein Niveau nahe der Vollbeschäftigung. Die Wettbewerbsfähigkeit und globalwirtschaftliche Spitzenposition der deutschen Wirtschaft wurden Jahr für Jahr durch eindrucksvolle Exporterfolge bestätigt.

Umweltwirkungen von Innovationsideen bewerten und verbessern mit dem Tool „Green Check Your Idea“

Die Berücksichtigung potenzieller Umweltwirkungen von Innovationen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gerade in den frühen Phasen des Innovationsprozesses gibt es hier noch große Einfluss- und Verbesserungsmöglichkeiten. Das Online-Tool „Green Check Your Idea“ hilft Innovationsmanagern und Entwicklern dabei, eine erste Bewertung möglicher Umweltwirkungen durchzuführen und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Dabei werden das Lebenszyklusdenken und Ökodesign-Prinzipien genutzt. Mit kleinen Schulungseinheiten kann Know-how aufgebaut werden, um es im eigenen Unternehmen anzuwenden. Das Tool steht interessierten Anwendern kostenfrei zur Verfügung (siehe www.green-check-your-idea.com).

Best Practice

Open Innovation – wie können kleine und mittlere Unternehmen hier stärker mitspielen

Die strategische Öffnung von Innovationsprozessen in Unternehmen zur aktiven Einbindung von externem Wissen erfordert interne und externe Strukturen sowie ein entsprechendes Innovationsmanagement. Diese Öffnung wird häufig noch immer als Gefahr wahrgenommen, statt die darin liegenden Chancen zu sehen. Der folgende Beitrag konzentriert sich auf die Herausforderungen und vor allem auf die Chancen durch Open Innovation.

Wissensfabrik

Seit 15 Jahren beraten erfahrene Fach- und Führungskräfte aus großen Unternehmen in den Mentoringprogrammen der „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ meist junge Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Die Unterstützung von Start-ups ist in Deutschland dringend notwendig, wie der Global Entrepreneurship Monitor im internationalen Vergleich zeigt: Seit Jahren bewegt sich die Gründungsquote um den Wert von fünf Prozent; nur knapp ein Zehntel davon sind Gründungen im Technologiesektor. Im Vergleich mit den 31 einkommensstärksten Ländern ist das jeweils ein Platz im Mittelfeld.

„Geben und Nehmen auf beiden Seiten“

Dr. Rebekka von Benten ist Chemikerin und arbeitet seit 13 Jahren bei BASF, aktuell im New Business Development als Specialist Scouting & Incubation. Sie ist zudem seit vier Jahren systemischer Coach. Als Mentorin begleitet sie Start-ups bei Speedmentorings der Wissensfabrik. Auch bei Workshops der Gründerinitiative WECONOMY war sie dabei.

Experteninterview

Der Ideenmanager wird zum Influenzer

Der Name Bosch ist seit Bestehen des Unternehmens stets eng verbunden mit Ideen und Innovationen. Bereits 1924 führte die Robert Bosch GmbH ein Betriebliches Vorschlagswesen ein, um das Kreativitätspotential der Beschäftigten aktiv zu nutzen. Aber auch etablierte Instrumente bedürfen der Pflege und Weiterentwicklung. Und dies erfordert engagierte Kümmerer und Antreiber. Mehr als 10 Jahre lang hat Peter Schmid diese Aufgabe wahrgenommen und gehört heute sicherlich zu den exponiertesten Verantwortungsträgern des Ideenmanagements im deutschsprachigen Bereich. Wir hatten Gelegenheit mit Peter Schmid ein Interview zu führen und seinen Blick auf den Stand und die Entwicklung des Ideenmanagements „beim BOSCH“ kennenzulernen.

Literatur

Prozessoptimierung als ganzheitlicher Ansatz

Die dominierenden Schlagworte im heutigen organisatorischen Alltag einer Unternehmung sind vornehmlich geprägt durch „Agilität“, „Digitalisierung“, „Nachhaltigkeit“ und ggfs „KI“.
Da kommt einer Publikation zum Thema „Prozessoptimierung“ schon beinahe eine Ausnahme-Position zu. Zumindest aber der Hinweis auf den Anspruch als ganzheitlichem Ansatz lenkt den potentiellen Leser wieder in Richtung nachhaltigen Agierens.
 

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