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Inhalt der aktuellen Ausgabe 01/2020

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

In eigener Sache: Wechsel in der Redaktion der Zeitschrift „Deutsch als Fremdsprache“

Wechsel in der Geschäftsführung von interDaF

Aufsätze

Jetzt skaliert! Plurikulturelle und mehrsprachige Kompetenzen im erweiterten Referenzrahmen

Das „Companion Volume with New Descriptors“ („Begleitband“; Europarat 2018) präsentiert drei neue Skalen für plurikulturelle und mehrsprachige Kompetenzen. Damit liegen jetzt nicht nur Kann-Beschreibungen zum Mehrsprachigkeitskonzept des Referenzrahmens (Europarat 2001) vor, sondern erstmals auch Deskriptoren für kulturelle Kompetenzen. Dieser Beitrag erkundet Chancen und Probleme der Neuentwicklungen aus einer fremdsprachendidaktischen Perspektive. Die Bilanz fällt gemischt aus: Während einige Deskriptoren zur Mehrsprachigkeit nützlich sein können, birgt die Kulturskala erhebliche Risiken.

Unterrichtsplanungsmodelle für DaFZ aus interdisziplinärer Perspektive (II)

Unterrichtsplanung gehört zu den zentralen, aber hochkomplexen Aufgaben für Lehrende, da diese unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden müssen. Ausgehend von der Betrachtung aus dem Fach heraus entwickelter Planungshilfen und -modelle wird der Blick interdisziplinär geöffnet, um Unterrichtsplanungsmodelle aus der Allgemeinen Didaktik und der Instruktionspsychologie (Instruktionsdesign) vorzustellen.

Berliner Zettelwirtschaft. Eine empirische Untersuchung des Einsatzes nichtautorisierter Linguistic Landscapes im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht

Im Bereich der Kulturdidaktik findet seit einigen wenigen Jahren eine Auseinandersetzung mit dem Potenzial von Linguistic Landscapes für den Fremdsprachenunterricht statt. Der Beitrag diskutiert, ausgehend von empirischen Daten aus dem universitären DaF-Unterricht in Finnland und Schweden, die Deutung von nichtautorisierten Linguistic Landscapes durch die Studierenden, Rezeptionsmechanismen in der Auseinandersetzung und im Anschluss an einschlägige theoretische Arbeiten das Lehr- und Lernpotenzial in spezifischen Unterrichtskontexten.

Rezensionen

Marianne Hepp / Martina Nied Curcio (Hg.): Educazione plurilingue. Ricerca, didattica e politiche linguistiche

Der vorliegende Sammelband „Bildung zur Mehrsprachigkeit. Forschung, Didaktik und Sprachpolitik“ widmet sich der Mehrsprachigkeit und der mehrsprachigen Kompetenz. Das Buch entstand im Rahmen eines im Istituto Italiano di Studi Germanici initiierten Forschungsprojekts, das der Tertiärsprachendidaktik und der Interkomprehension im Kontext von Mehrsprachigkeit in der Europäischen Union und im Mittelmeerraum gewidmet war. Sein Ziel bestand darin, empirische Untersuchungen durchzuführen, um Vorschläge für die konkrete Anwendung des Mehrsprachigkeitskonzepts in der Unterrichtspraxis zu präsentieren.

Andrea Daase / Udo Ohm / Martin Mertens (Hg.): Interkulturelle und sprachliche Bildung im mehrsprachigen Übergang Schule – Beruf

Der Sammelband stellt Beiträge aus dem Kontext einer Expertentagung zum Thema „Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung im Übergangsbereich“ zusammen. Bereits die einleitenden Worte der Hg. machen auf das Desiderat einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema aufmerksam. Die insgesamt dreizehn Beiträge sind auf die Bereiche „Professionalisierungsbedarfe“, „Mehrsprachigkeit“, „Sprachliche Bildung“ und „Interkulturelle Bildung“ aufgeteilt und gehen somit thematisch einher mit aktuellen interdisziplinären Fachdiskussionen.

Cathrine Fabricius-Hansen / Kåre Solfjeld / Anneliese Pitz: Der Konjunktiv. Formen und Spielräume

In jedem Teilbereich der Linguistik bedarf es von Zeit zu Zeit eines Überblicks. Das setzt einen gewissen Mut voraus, denn es gibt immer irgendwelche Kleinigkeiten, die von den einen oder anderen unterschiedlich gesehen werden. Umso erfreulicher ist es, dass sich Cathrine Fabricius-Hansen, Kåre Solfjeld und Anneliese Pitz dieser Herausforderung gestellt haben und einen Überblick zu Morphologie, Syntax und Semantik des Konjunktivs der deutschen Sprache vorgelegt haben.

Sven Staffeldt: Gebrauchssemantik von Hand. Korpusbasierte Studien zu somatischen Phraseologismen des Deutschen mit der Konstituente Hand

Das vorliegende Buch geht auf eine im Jahr 2015 eingereichte Habilitationsschrift des Vf. an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zurück. Es richtet sich an Linguisten, die sich vor allem für theoretische Fragestellungen der modernen Phraseologie und Korpuslinguistik interessieren. Das Ziel der Arbeit besteht in der Entwicklung korpusbasierter Methoden in der Phraseologieforschung. Die Untersuchung geht von der an sich überzeugenden Annahme aus, dass die Bedeutung der Lexikoneinheiten aus den Besonderheiten ihres Gebrauchs in der Sprache resultiert.
 

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