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Inhalt der aktuellen Ausgabe 02/2021

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Vorwort

Vorwort

Aufsätze

Werbekampagnen als Stimmen in Diskursen

Diskurslinguistische Studien, die Werbetexte in transtextuellen, thematischen Zusammenhängen als Diskursstimme betrachten, sind trotz der Omnipräsenz und des Potenzials von Werbung zur kulturellen Steuerung selten. Hierbei kommt der Werbung durchaus politische Parteinahme oder gesellschaftliches Diskussionspotenzial über die einzelne Werbekampagne hinaus zu. Am Beispiel der parallel zur Bundestagswahl 2017 laufenden Out-of-Home- und Digitalkampagne ALDInativlos des Unternehmens Aldi Süd fokussiert der Beitrag die intertextuelle Verzahnung und Überschneidung der Wissensdomänen Politik und Wirtschaft. Mit der Fallanalyse liegt eine exemplarische diskurslinguistische Untersuchung von Werbeplakaten und deren Text-Raum-Beziehungen, Faltblättern, von der Forenkommunikation zum Unternehmensblog sowie Twitter- und Facebook-Kommunikation im Hinblick auf intertextuelle Bezüge vor.

Metaphorische Verständlichmacher in der Plagiatsdebatte in Deutschland

In diesem Beitrag werden zwei öffentliche und politisch hoch brisante Plagiatsdebatten in der deutschen Presse, nämlich die zu Theodor zu Guttenberg und die zu Annette Schavan, sprachwissenschaftlich dahingehend analysiert, dass die sprachlichen Strategien der Kritiker und der Verteidiger von der betroffenen Ministerin/dem betroffenen Minister, mit denen sie sich direkt oder indirekt an die Leserschaft wenden, klar identifiziert werden können. Im Fokus des Beitrages stehen Metaphern und andere metaphorische Formulierungen, die als Verständlichmacher im öffentlichen Diskurs betrachtet werden, mit denen Diskursakteure den breiten und in Sachen wissenschaftliches Plagiat unerfahrenen Leserkreisen einen konzeptuellen Zugang zur Debatte verschaffen und damit die Verständigung ermöglichen und gleichzeitig auch als argumentative Strategien eingesetzt werden.

Paarformeln mit oppositären nominalen Komponenten im Deutschen und Serbischen

Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind oppositäre Paarformeln des Typs X und Y im Deutschen und Serbischen, wobei die Komponenten X und Y der Wortklasse Nomen angehören. Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die morphologischen, syntaktischen und semantischen Besonderheiten der fraglichen phraseologischen Einheiten in beiden Sprachen zu beschreiben. Es konnten folgende vier Klassen der Oppositionsrelationen unterschieden werden: graduierbare Antonymie, Komplementarität, Konversivität und Reversivität. Die Analyse des Korpusmaterials hat Gesetzmäßigkeiten innerhalb jeder Oppositionsklasse sowie signifikante Ähnlichkeiten zwischen den kontrastierten Sprachen ergeben. Zudem leistet die Arbeit einen Beitrag zur theoretischen Fundierung dieser spezifischen Phrasemklasse im Serbischen, da ihr Status in der serbischen Phraseologieforschung ungeklärt und größtenteils verkannt ist.

Zum Status des Konsekutivsatzes

Bei der Beschreibung des deutschen zusammengesetzten Satzes werden mit dem Terminus Adverbialsatz verschiedene Nebensatzarten bezeichnet, wie bspw. Temporal-, Konditional-, Kausal- und Konsekutivsatz. Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, dass Konsekutivsätze ein syntaktisches Verhalten aufweisen, wie es für die (meisten) anderen Adverbialsätze nicht kennzeichnend ist.
DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-775X.2021.02
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-775X
Ausgabe / Jahr: 2 / 2021
Veröffentlicht: 2021-05-25
 

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