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Inhalt der aktuellen Ausgabe 02/2019

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Editorial

Editorial zum 47. Jahrgang der Zeitschrift Deutsche Sprache

Aufsätze

Über den Kontrollstatus deutscher Partizipialkonstruktionen mit dem Partizip 2 als Kern

Im vorliegenden Aufsatz werden adverbiale Partizipialkonstruktionen (PK) des Deutschen mit dem Partizip 2 als Sätzchen (engl. Small Clauses) mit einem phonetisch leeren PRO-Subjekt analysiert. Im Fokus des Interesses steht der Kontrollstatus von PRO, d. h. ob das PRO-Subjekt dieser adverbialen Sätzchen obligatorisch oder nicht-obligatorisch kontrolliert ist. Ausgehend von Landaus (2013) Kriterien zur Unterscheidung zwischen obligatorischer (OC) und nicht-obligatorischer Kontrolle (NOC) wird festgestellt, dass OC bei PK2 im C-Kommando-Bereich von T vorliegt, während höher adjungierte PK2 in der Regel NOC aufweisen.

Pragmatische Ähnlichkeiten zwischen den Textteilen „Abstract“, „Einleitung“ und „Forschungsstand“ in deutschen und chinesischen linguistischen Artikeln

Nach Yang/Allison stellt ein wissenschaftlicher Artikel neues Wissen dar und wird wegen dieser Besonderheit als wichtige Textart angesehen. Die bisherige Forschung konzentrierte sich dabei eher auf die Analyse einzelner Textteile. Interaktionen zwischen zwei oder mehr Textteilen wurden bislang weniger untersucht. In diesem Beitrag werden die Ähnlichkeiten zwischen „Abstract“, „Einleitung“ und „Forschungsstand“ analysiert.

Korrelatstrukturen im gesprochenen Deutsch an der Schnittstelle von Topologie, Prosodie und Informationsstruktur: Der Fall von deshalbweil und deswegenweil

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Gebrauch von konnektintegrierbaren Konnektoren im gesprochenen Deutsch. Die Analyse wird am Beispiel der Adverbkonnektoren deshalb und deswegen als Korrelate zum Subjunktor weil und ausgehend von theoretischen Prämissen aus der traditionellen Grammatik und aus der Gesprächsforschung durchgeführt. Der Gebrauch der genannten Konnektoren wird innerhalb einer Auswahl von Korpusdaten gesprochener Sprache beobachtet, die mehrere verschiedene Gattungen der alltäglichen bzw. der institutionellen Kommunikation umfasst.

SPDling, Systemling, Veganling – Eine morphologisch-semantische Analyse neuer ling-Derivationen im Gegenwartsdeutschen

Wir beobachten, dass das alte Wortbildungssuffix -ling (wie in Neuling, Schreiberling, Liebling oder Flüchtling) derzeit eine Renaissance erfährt und produktiv zur Bildung neuer Wörter herangezogen wird. Im Internet findet man beispielsweise Belege für Derivationen wie SPDling, Systemling oder Veganling. Im Zentrum dieser Arbeit stehen daher neue ling-Derivationen im Gegenwartsdeutschen. Anhand eines Vergleichs von alten, lexikalisierten Wortbildungen und neuen Wortschöpfungen untersuchen wir, ob sich die Wortbildungsfähigkeit des Suffixes verändert hat.

Dokumentation

Vergleichende Gesprächsforschung. Bericht über die 21. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung vom 21.–23. März 2018 am Institut für Deutsche Sprache (Mannheim)

Die 21. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung mit dem Rahmenthema „Vergleichende Gesprächsforschung“ fand vom 21.–23. März 2018 am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim statt. Das Ziel der Tagung war es, Forscherinnen und Forscher zusammenzubringen, die authentische Interaktionsdaten aus vergleichender Perspektive untersuchen. Das Rahmenthema der Tagung ergab sich aus dem steigenden Interesse an vergleichenden Fragestellungen innerhalb konversations- und gesprächsanalytischer Untersuchungen.
 

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