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Inhalt der aktuellen Ausgabe 60/2019

Inhalt/Editorial

Inhalt

Editorial / Impressum

Einführung

Schreiben heute

Die 60. Ausgabe von Fremdsprache Deutsch trägt den Titel »Schreiben heute« und erinnert damit an das im Juni 1989 erschienene erste Heft der Zeitschrift (Fremdsprache Deutsch 1, 1989). Dazwischen liegen 30 Jahre und 58 Ausgaben der Zeitschrift, in denen didaktische Kernbereiche wie die Fertigkeiten, die Frage nach der Grammatik, der Ausspracheschulung, der Landeskunde, um nur einige wenige zu nennen, regelmäßig mit unterschiedlichen Akzentsetzungen im Mittelpunkt standen.

Hintergrund

Monolinguale Schreibförderung mit bilingualem Lernpotenzial

Individuelle Zusammenhänge zwischen Schreibfähigkeiten in unterschiedlichen Sprachen sind inzwischen gut belegt. Wie aber kann man Schreibfähigkeiten so fördern, dass die Lernenden davon sprachenübergreifend profitieren? Dieser Beitrag zeigt am Beispiel der »Figurenbeschreibung«, wie eine sprachliche Förderung des Schreibens in der schulischen Verkehrssprache nicht nur zu besseren Texten in dieser Sprache, sondern auch in einer Fremd- oder Herkunftssprache führen kann.

»Räuber kommt von rauben, weil der Räuber rauben«

Sich die Systematik der Schrift zu erschließen und zunehmend richtig zu schreiben sind wesentliche Ziele des Deutschunterrichts. Wie Kinder mit Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache im Schriftspracherwerb unterstützt werden können, wird immer wieder intensiv diskutiert. Eine Möglichkeit, das Gespräch als Baustein eines systematischen, reflexiven und an den individuellen Fähigkeiten der Kinder orientierten Rechtschreibunterrichts zu nutzen, wird hier vorgestellt. Ob der Ansatz auch im DaF-Unterricht mit Erwachsenen umsetzbar ist, gilt es zukünftig zu erproben.

Praxis

Wissenschaftliches Schreiben als Kommunikationsanlass

Schreiben ist häufig eine einsame Tätigkeit und eine ideale Hausaufgabe. Die Auseinandersetzung mit dem entstandenen Text findet meist bilateral zwischen Lernenden und Lehrperson statt. Wie lässt sich das Training der Schreibkompetenz und die Arbeit mit authentischen Texten – mit besonderem Fokus auf wissenschaftliches Schreiben – gewinnbringend für alle in das Unterrichtsgeschehen integrieren?

Kooperatives Bloggen

Mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam einen Blog in der Fremdsprache Deutsch zu betreiben, fördert nicht nur deren sprachliche Ausdrucksfähigkeit, sondern auch wesentlich ihre Medienkompetenz, ihre Allgemeinbildung sowie ihre sozialen Fähigkeiten wie Verantwortungsbewusstsein, Diskussionsfreude und Kreativität. Geschieht diese Zusammenarbeit zudem länderübergreifend, werden die Lerneffekte gewissermaßen potenziert und um interkulturelle Komponenten erweitert.

Mitten in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler

Die tägliche Nutzung verschiedener sozialer Medien gehört für viele Lernende so selbstverständlich zu ihrem Tagesablauf wie das morgendliche Zähneputzen. Der Umgang mit Facebook, Instagram und Co. ist fest in ihrem Alltag verankert. Die sozialen Medien dürfen daher in der Vermittlung der deutschen Sprache nicht unterschätzt werden, wenn es um das Zustandekommen von authentischen Schreibanlässen geht, gerade weil sie so eng mit der Lebensrealität der Lernenden verbunden sind.

Kreatives Schreiben im Primarunterricht mit Lernenden ohne Vorkenntnisse

Das aktive schriftliche Produzieren von Sprache im Primarunterricht DaF mit Lernenden ohne Vorkenntnisse ist – wie überhaupt im Fremdsprachenunterricht für Anfängerinnen und Anfänger – nur sehr begrenzt möglich. Unter Anleitung kann man den Kindern jedoch zeigen, dass sie bereits mit ihrem geringen, neuen Wortschatz durchaus kreativ und spielerisch umgehen können. Der Beitrag zeigt, dass das Bauen, Basteln und Gestalten von Wortbildern den Kindern hilft, den neuen Wortschatz effektiver zu lernen und langfristiger zu speichern.

Bücher schreiben und dabei Deutsch lernen?

»Die Federsammler« ist eine Comic- und Roman-Reihe für Kinder und Jugendliche rund um die Helden Fietje und Arti und die beiden Agenten Herr Keinwort und Mister Mundzu. Sie wird von jugendlichen Deutschlernenden im Unterricht geschrieben und ist Lern- und Lesestoff für Schülerinnen und Schüler im Alter von 8–18 Jahren zugleich.

Rubriken

Sprachecke: Korrektes und angemessenes Schreiben

Bei allen sprachlichen Formulierungen sind grammatische und stilistische Regularitäten untrennbar miteinander verbunden. Aber während in der mündlichen Kommunikation die Regeln freier und offener sind, sind sie beim Schreiben verbindlich. Man kann vielleicht reden, »wie einem der Schnabel gewachsen ist«, nicht aber in vergleichbarer Weise auf Papier oder auf dem Tablet formulieren, auch wenn es derzeit danach aussieht, dass die mündlichen Ausdrucksformen stark auf die schriftlichen durchschlagen.

Fachlexikon

+++ Kommunikationsform +++ Schreibarrangement +++ Schreibprozess +++ Schema +++ Textprozedur +++ Textsorte +++

Weiterführende Literatur

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