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Inhalt der aktuellen Ausgabe 01/2021

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Technik

Automatisierungspotentiale im ÖPNV

Der öffentliche Personennahverkehr hat durch seine Regelmäßigkeit und Planbarkeit sehr gute Voraussetzung für automatisiertes Fahren. Die technischen Herausforderungen sind bei weitem nicht komplett gelöst und die Betriebsabläufe stehen noch am Anfang einer Automatisierbarkeit. So macht es Sinn, diese Szenarien in sicheren Bereichen wie zum Beispiel auf einem Depot zu evaluieren. Ein konkretes Vorgehen wird im Folgenden anhand eines Projektes auf dem Straßenbahndepot der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH vorgestellt.

Mehr als nur ein Parkplatz – Neue Abstellanlage der KVB

Die KVB baut in Köln-Weidenpesch eine neue Abstellanlage für Stadtbahnen. 64 Stadtbahnwagen, also 32 „Doppeltraktionen“, so wie man die Stadtbahn im Kölner Stadtbild kennt, werden hier ab 2021 abgestellt. Doch was passiert in einer solchen Abstellanlage? Was muss gebaut werden, damit auf dem ehemaligen Brachland das „Nachtquartier des ÖPNV“ bezogen werden kann? Und was geht dem Bau voraus?

Entwicklung eines Dritte-Schiene-Stromabnehmers

Die Firma Deutzer Technische Kohle GmbH (DTK) arbeitet seit vielen Jahren und die Tochterfirma der DTK, die Deutzer Mobility Solutions GmbH (DMS), seit ca. einem Jahr an der Verbesserung von Stromentnahmesystemen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Hierzu wurden insgesamt ca. 900 Messdienstleistungen an unterschiedlichen Stromentnahmesystemen durchgeführt und mehrere neue Stromabnehmer zur Verbesserung des jeweiligen Systems entwickelt. Auch an Dritte-Schiene-Anlagen wurden zahlreiche Messungen durchgeführt. Dabei wurde immer wieder festgestellt, dass zwischen dem Stromschuh und der Stromschiene eine ungenügende Kontaktqualität besteht und starke Kraftimpulse in das System eingeleitet werden.

Tagung

Zeit für grenzenlose Mobilität? – Ein Konferenzbericht ohne Verkehr

Europa lebt von seiner Vielfalt an Menschen, Landschaften, kulturellen und sprachlichen Ausdrucksweisen. Dies manifestiert sich an entsprechenden Herangehensweisen bei der Bewältigung der verkehrlichen Herausforderungen. Besonders wertvoll ist daher der Austausch zu den in Stadt und Region gemachten Erfahrungen bei der Bewältigung von Verkehrsproblemen in den Städten und Regionen Europas. Dies muss nicht zwangsläufig an einem Ort geschehen. Bei der traditionsreichen European Transport Conference war 2020 dieser Austausch erstmals virtuell. Sie fand vom 9. bis 11. September 2020 statt. 515 Menschen aus weltweit 27 Ländern trafen sich zu diesem dreitägigen Fachaustausch, und keine zusätzliche Tonne an verkehrsbedingten CO2 wurde ausgestoßen. Diese Meldung wäre vor einem Jahr noch schwer zu verstehen gewesen.

Betriebspraxis

Buskältemittel: Aurora setzt auf Propan

Das Thermomanagement von E-Bussen stellt bis heute eine große Herausforderung für spezialisierte Komponentenhersteller und Busproduzenten dar. Wenn keine fossil betriebene Energiequelle wie der Dieselmotor oder ein Zuheizer zur Verfügung steht, muss kostbarer Strom der Batterie entnommen werden, der dann nicht mehr für die Traktion zur Verfügung steht. Diverse Tests haben ergeben, dass bei niedrigen Temperaturen bisweilen der Energiebedarf für das Heizen des Innenraums größer ist als für den Vortrieb des Fahrzeugs, gerade wenn Elektroheizer verwendet werden. Vor allem die Fahrerplatzbeheizung verschlingt große Energiemengen, da der Arbeitsplatzbereich stärker aufgewärmt werden muss als der Rest des Fahrzeugs, wo sich Passagiere meist in dicken Jacken in der Regel nur für einige Minuten aufhalten. Im Klimatisierungsmodus ist das energetische Problem etwas kleiner, aber durchaus ebenfalls vorhanden.

Schienenfrästechnologie für den ÖPNV

Zur Verlängerung der Liegedauer von Eisenbahnschienen ist es nötig, diese gezielt instand zu halten. Effekte wie plastische Verformung, Verschleiß und Rissentwicklung können die Lebensdauer von Eisenbahnschienen signifikant reduzieren. Dem Infrastruktur-Besitzer/Betreiber stehen dafür eine Reihe von Instandhaltungsstrategien zur Verfügung, um diesen Effekten entgegenzuwirken. Auch auf der Seite der Instandhaltungstechnologien besteht die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Ansätzen zu wählen. Eine klassische Methode stellt das konventionelle Schienenschleifen mit rotierenden Schleifscheiben dar, das seit Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet wird.

Betrieb

„Vollständig Barrierefreie“ Bushaltestellen – Teil 3

Kurz & Bündig

Aus der Industrie

+++ Mercedes-Benz liefert drei vollelektrisch angetriebene Mercedes-Benz eCitaro G in die Schweiz +++ Antikeimfolie: Langfristige Desinfektion zum Aufkleben +++ Elektrische Busse in Leipzig laden über Infrastruktur von Siemens +++

Persönliches

DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7911.2021.01
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7911
Ausgabe / Jahr: 1 / 2021
Veröffentlicht: 2021-01-11
 

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