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Inhalt der aktuellen Ausgabe 01/2021

Editorial

Die neue Redaktion stellt sich vor

Inhalt

Inhalt

Bodenbewusstsein / Aktuell

„Wattboden“ – Rückblick auf den Boden des Jahres 2020

Der „Boden des Jahres“ ist zu einem wichtigen Instrument der Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Bodenbewusstseins geworden. Im Jahr 2020 standen die Wattböden im Focus. Unter der Schirmherrschaft des Hamburger Umweltsenators Jens Kerstan widmete sich ein vielseitig aufgestelltes Team der Präsentation dieser Böden. Besondere Eigenschaften weisen die seltenen Süßwasserwatten, die auch Flusswatten genannt werden, auf. Am Ufer der Elbe vom Stadtgebiet Hamburgs bis zu der rund 100 Kilometer entfernten Nordsee kann der Übergang dieser weltweit selten vorkommenden Süßwasserwatten in die häufigeren Salzwasserwatten sehr anschaulich nachvollzogen werden. Die Universität Hamburg legte mit ausführlichen wissenschaftlichen Vorbereitungen die bodenkundliche Basis für diese vielfältigen und aufwändigen Aktivitäten.

Bodenmonitoring / Stadtböden

Bodendauerbeobachtung in der Stadt

Langfristige Beobachtungen von Böden in der Stadt finden in Deutschland bisher nur vereinzelt und nach dem Ansatz für ländliche Räume statt. Mit Hilfe der seit Ende der 1980er Jahre gewonnenen Erfahrungen wurde untersucht, ob und auf welche Weise Bodendauerbeobachtung für die Bearbeitung aktueller Fragestellungen wie z. B. der Klimaanpassung in urbanen Gebieten erfolgversprechend ist. Es werden Vorschläge für die Definition von urbaner Bodendauerbeobachtung, deren Zweckbestimmungen sowie für deren Umsetzung und zukünftige Aktivitäten vorgelegt. Bei der Entwicklung von Anforderungen an die urbane Bodendauerbeobachtung, der Auswertung einer Länderrecherche und in der Diskussion mit Betreibern von Messflächen und weiteren Fachexperten zeigte sich, dass für die oft merkmalsheterogenen Böden in Fläche und Tiefe besondere Anforderungen an die Standortwahl und den Betrieb gelten.

Bodenkundliche Baubegleitung / Energieleitungsbau

Bodenschutz im Netzausbau

Der nationale Stromnetzausbau führt durch den gesetzlich festgelegten Erdkabelvorrang zu einem intensiven und flächenhaften Eingriff in das Schutzgut Boden. Die bodenschonende Realisierung insbesondere langer Gleichstromverbindungen mittels Erdkabeltechnik stellt die Übertragungsnetzbetreiber dabei vor vielfältige Herausforderungen. Derzeit befinden sich in Deutschland Erdkabeltrassen mit über 2.000 km Länge in der Planungs- oder Realisierungsphase, weiterer Ausbaubedarf wird folgen.

Anthropogene Böden / Rekultivierung

Baumarteneignung für Reduktosole aus Hausmüll

Viele Altablagerungen aus Hausmüll im ländlichen Raum, die den Bodentyp Reduktosol aufweisen, können auf Grund der Schadstoffbelastung nicht landwirtschaftlich genutzt werden und sind für eine Bebauung ebenfalls ungeeignet. Aus diesem Grunde wird häufig eine Aufforstung priorisiert. Da die Standorte hohe Gehalte an Reduktgasen aufweisen und dadurch O2-Mangelstandorte sind, stellt sich die Frage, welche Baumarten hierfür geeignet sind. In einem mehrjährigen Feldversuch auf einem Reduktosol aus Haus- und Gewerbemüll wurde dieser Frage nachgegangen.

Service

Forum

+++ Expedition Erdreich: Tea-Time mit Bodensatz +++ „Festveranstaltung zum Boden des Jahres 2021“ +++ KBU-Veranstaltung, 3.12.2020: „Kunststoffe in der Umwelt – Ein Problem für unsere Böden, oder nur falscher Alarm?“ +++ 5. Bodentag „Gesunde Böden als Grundlage für gesundes Wasser, gesunde Pflanzen, Tiere und Menschen“ +++

BVB-Nachrichten

+++ Bodenkundliche Baubegleitung für Behördenvertreter +++ Neuer Feldbodenkunde Refresherkurs auch in 2021 +++

Impressum

Impressum

DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7741.2021.01
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7741
Ausgabe / Jahr: 1 / 2021
Veröffentlicht: 2021-02-16
 

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