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Afrikanische Migrationsliteratur und interkulturelles Lernen – zu ihrer Bedeutung für Deutsch als Fremdsprache

Afrikanische Migration nach Deutschland hat eine Tradition. Schon zur Zeit der deutschen Kolonisation hielten sich Afrikaner in Deutschland auf. Die meisten kamen zu Aus- und Fortbildungszwecken oder als Vertragsarbeiter in das Deutsche Reich. Die beiden Weltkriege unterbrachen diese Tradition. Als nach den Unabhängigkeitserklärungen der 1960er Jahre manche afrikanischen Länder diplomatische Vertretungen in Europa gründeten, begann ein anderes Kapitel der afrikanischen Migration nach Deutschland. Afrikanische Migranten kamen als Studierende, als Flüchtlinge oder als Personal von Konsulatsvertretungen und blieben für eine lange Zeit in Deutschland. Manche unter diesen Migranten wurden literarisch tätig. Sie schrieben (und schreiben) noch in ihren kolonialen Herkunftssprachen (Französisch oder Englisch), aber auch in deutscher Sprache über ihre Erfahrungen in der neuen Heimat Deutschland, hielten aber auch Kontakt mit der alten Heimat. In einer multikulturell und „diasporisch“ werdenden deutschen Gesellschaft stellt sich seit Längerem die Frage, welches Wissen Texte von Migranten für das Zusammenleben der Kulturen vermitteln. Wie kann dieses Wissen für den Literatur- bzw. Landeskundeunterricht gewonnen und fruchtbar gemacht werden?

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