• Schreiben Sie uns!
  • Seite empfehlen
  • Druckansicht

Inhalt der Ausgabe 08/2019

Inhalt

Inhalt / Impressum

Aufsätze

Insolvenzbedingt wertlos gewordene Aktien als Kapitalverlust?

Löst sich die private Kapitalanlage „in Luft auf“, bleibt der Fiskus nach dessen Lesart des § 20 Abs. 2 EStG unbeteiligt, was eine „Gruppe 41 Interessierter“ im Jahre 2018 veranlasst hatte, den Petitionsausschuss des Bundestages zu bemühen. Tatsächlich sind die Grundfragen zu realisationslos untergegangenem Anlegerkapital noch immer nicht rechtssicher beantwortet, denn erst im Jahre 2017 – der Richter späte Gewalt – hatte eine Erkenntnis des BFH den Ausfall einer Einkünfte erzielenden Darlehensforderung des Privatvermögens als Kapitalverlust beurteilt (BFH v. 24.10.2017 VIII R 13/15).

Die Vorabpauschale nach dem Investmentsteuergesetz 2018

Zum Beginn des Jahres 2019 sahen sich einige Anleger in Investmentfonds Abbuchungen von ihrem Konto wegen „Fondsbesteuerung“ gegenüber. Hintergrund für diese Abbuchung sind die durch die Investmentsteuerreform eingeführten neuen steuerrechtlichen Vorgaben. Diese Investmentsteuerreform trat bereits zum 1.1.2018 in Kraft und sieht für viele Investmentfonds, die keine oder nur in geringem Umfang Ausschüttungen vornehmen, eine Besteuerung auf Basis einer Pauschale vor.

Die Haftung für schuldhaft nicht abgeführte Umsatzsteuer nach § 25d UStG

Bei der Haftungsnorm des § 25d UStG handelt es sich um eine Regelung, die der Bekämpfung des Umsatzsteuerbetruges, vornehmlich in Form sogenannter Umsatzsteuerkarussellgeschäften bzw. betrügerischen Umsatzsteuerketten dient, „bei denen in den Fiskus schädigender Absicht Rechnungen mit Umsatzsteuer ausgestellt werden, um dem Rechnungsempfänger den Vorsteuerabzug zu ermöglichen, ohne die ausgewiesene und geschuldete Steuer zu entrichten“. Eingefügt in das UStG wurde der Haftungstatbestand durch das Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetzes v. 19.12.2001 (BGBl. I 2001, 3922).

Einkünfte oder Verluste aus sog. „Liebhaberei“ nach neuerem deutschem und internationalem Steuerrecht, aus DBA-Ländern oder dem sonstigen Ausland

Der Begriff der „Liebhaberei“ ist ausschließlich im ertragsteuerlichen Bereich von einer gewissen Bedeutung. Der Betrieb eines sog. Liebhabers wird dabei mit allen ertragsteuerlichen Folgen nicht anerkannt. Liebhaberei wird von der Finanzverwaltung im Fremdvergleich immer dann angenommen, wenn ein an sich Steuerpflichtiger eine Tätigkeit über eine längere Zeit ohne eine erkennbare Gewinn- oder Überschuss-Erzielungsabsicht oder gar mit nennenswerten Verlusten ausübt. Die Tätigkeit dient dann nicht primär der Erzielung von wirtschaftlich relevanten, positiven Einkünften.

Rechtsprechung

Thesaurierungsbegünstigung bei Übertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung

BFH-Urteil vom 17. Januar 2019 – III R 49/17

Zur Abziehbarkeit von Aufwendungen für Einrichtungsgegenstände und Hausrat im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung

BFH-Urteil vom 4. April 2019 – VI R 18/17
 

Jetzt bestellen – für den gesamten Campus oder in Einzellizenz.

Archiv

Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 1/2004

Jahrgang 2019
Jahrgang 2018
Jahrgang 2017
Jahrgang 2016
Jahrgang 2015
Jahrgang 2014
Jahrgang 2013
Jahrgang 2012
Jahrgang 2011
Jahrgang 2010
Jahrgang 2009
Jahrgang 2008
Jahrgang 2007
Jahrgang 2006
Jahrgang 2005
Jahrgang 2004